IGP zu Glyphosat: Wissenschaft erteilt NGO-Kampagne herbe Abfuhr

Europäische Minister gefordert, auf wissenschaftlicher Basis zu entscheiden – NGO-Kampagne fällt wie Kartenhaus in sich zusammen

Wien (OTS) - "Hatte sich die absurde Kampagne von Global 2000 gegen Glyphosat sehr wesentlich auf Vermutungen der WHO/IARC gestützt, kommt nun aus genau derselben Richtung gegen die Behauptungen von Global 2000 eine Abfuhr. Damit wird der NGO-Kampagne der Boden unter den Füßen weggezogen und diese stürzt wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Nun sind die europäischen Fachminister gefordert, auf Faktenbasis zu entscheiden und sich nicht von einer irregeleiteten NGO-Kampagne unter Druck setzen zu lassen", so Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP). In einem Brief an Bundesminister Andrä Rupprechter spricht sich die IGP auch klar für ein Votum zur Verlängerung des Wirkstoffs Glyphosat auf europäischer Ebene aus. Denn eine Studie des Joint Meeting on Pesticide Residues (JMPR, gemeinsames Fachgremium der UN-Welternährungsorganisation FAO und der WHO) stellte fest, dass Glyphosat bei sachgemäßer Anwendung wahrscheinlich kein Risiko für Mensch, Tier und Umwelt darstellt und das Vorsorgeprinzip eingehalten wird. Die Task Force der WHO, die 2015 aufgrund der unterschiedlichen Ergebnisse der internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) und des JMPR eingerichtet wurde, hat eine Neubewertung von Glyphosat empfohlen. Die Studie und die Erkenntnisse des JMPR sind das Ergebnis dieser Neubewertung.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die Faktenlage sprechen nun eindeutig für eine Verlängerung der Zulassung von Glyphosat. Dazu Stockmar: "Die Wissenschaft erteilt der NGO-Kampagne eine herbe Abfuhr. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass das Zulassungsverfahren in Europa sichere Pflanzenschutzmittel und damit auch sichere Lebensmittel gewährleistet. Die Abwertung europäischer Lebensmittel und die daraus resultierende Verunsicherung der Menschen durch NGOs sollte sofort beendet werden!" Doch anstatt die wissenschaftliche Faktenbasis anzuerkennen, setzt Global 2000 seine ohnehin schon absurde Kampagne mit einer Verschwörungstheorie fort. Stockmar:
"Global 2000 versucht einen Keil zwischen Behörden, Landwirtschaft und Bevölkerung zu treiben. Aber klar ist: Die Lebensmittel in Europa sind sicher. Das liegt neben einem umfassenden und mehrstufigen Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel vor allem daran, dass die Landwirtschaft in Europa und vor allem Österreich der internationale Musterschüler ist."

IGP: Global 2000 entlarvt eigenen Populismus und Opportunismus

Stockmar kritisiert Global 2000 daher scharf: "Opportunistische Angst- und Panikmache auf Basis von eigenen unwissenschaftlichen und methodisch fragwürdigen Studien – diese Form der Politik ist auf das Schärfste abzulehnen. Trotz der drückenden wissenschaftlichen Nachweise für die Unbedenklichkeit von Glyphosat wiederholten Global 2000 und NGO-nahe Wissenschafter fragwürdige Aussagen, die sie mit billigem Aktionismus verstärken wollten." Denn seit langem ist mit über 1.000 Studien allein für die Neuzulassung wissenschaftlich belegt, dass Glyphosat bei sachgemäßer Anwendung unbedenklich ist.

Hintergrund
Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) ist die Interessengemeinschaft der Pflanzenschutzmittel-produzierenden Unternehmen in Österreich. Ihre Kernaufgabe liegt in einer offenen und sachlichen Information rund um das Thema Pflanzenschutz. Dabei steht die IndustrieGruppe Pflanzenschutz als Gesprächspartner für Politik, Verwaltung und Umweltorganisationen zur Verfügung. Die 15 Mitglieder der IndustrieGruppe Pflanzenschutz sind die wichtigsten Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter und erwirtschaften pro Jahr ca. 130 Millionen Euro an Umsatz.

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