Fünf Todesopfer am Pfingstwochenende

Zahl der Unfälle, Verletzten und Getöteten rückläufig, deutlich weniger Alkolenker

Wien (OTS) - Am Pfingstwochenende 2016 ereigneten sich in Österreich insgesamt 274 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das sind um 16 oder 5,5 % weniger als im Vorjahr (290 Unfälle). Dabei wurden 336 Personen verletzt, um 23 oder 6,4 % weniger als zu Pfingsten 2015 (359 Verletzte). Fünf Menschen verloren am Pfingstwochenende ihr Leben. Im Vorjahr kamen neun Menschen am Pfingstwochenende ums Leben.

Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung durch die Exekutive wurden zu Pfingsten 57.946 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der höchst zulässigen Geschwindigkeit beanstandet (2015: 62.024), ein Rückgang von 6,6 %. Weiters musste gegen 267 Fahrzeuglenker wegen Trunkenheit am Steuer Anzeige erstattet werden (2015: 342), ein Rückgang von 21,9 %. 174 Lenkern (- 8,4 %) wurde am Osterwochenende der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen (2015:
190).

Bundesländerergebnisse Pfingsten 2016 (Freitag bis Pfingstmontag)

Bundesland Unfälle Verletze Tote Geschwindigkeits- Alkohol Führer Übertretungen -Anzeigen -schein -Abnahmen Burgenland 9 9 0 3.311 18 12 Kärnten 21 32 0 7.990 26 15 NÖ 70 91 0 14.245 60 41 OÖ 54 66 0 6.017 50 36 Salzburg 20 21 2 6.697 16 10 Steiermark 39 42 1 3.093 33 21 Tirol 22 22 0 6.280 24 14 Vorarlberg 14 18 1 2.591 14 8 Wien 25 35 1 7.722 26 17 Österreich 274 336 5 57.946 267 174

In der gesamten Pfingstwoche starben im Straßenverkehr drei Pkw-Lenker sowie je ein Fußgänger, Leichtmotorradlenker, Mitfahrer in einem Pkw und ein Radfahrer. Am Sonntag kam in Salzburg ein 39-jähriger Pkw-Lenker, vermutlich aufgrund von Übermüdung, auf der Westautobahn, rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach den Wildzaun, überschlug sich und kam in einem angrenzenden Bachbett zum Stillstand. Der Pkw stand in kürzester Zeit in Vollbrand wodurch der Lenker in seinem Fahrzeug verbrannte. Seit Jahresbeginn kamen 22 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Autobahnen und Schnellstraßen ums Leben.

Am verlängerten Pfingstwochenende, zwischen Freitag und Pfingstmontag, verunglückten fünf Verkehrsteilnehmer tödlich.

Auf Gemeindestraßen kamen in der Pfingstwoche drei Menschen ums Leben, zwei auf Bundesstraßen und jeweils einer auf einer Autobahn und einer Landesstraße. Drei Verkehrstote mussten in Salzburg und jeweils einer in Oberösterreich, der Steiermark, Vorarlberg und Wien beklagt werden.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in zwei Fällen eine Vorrangverletzung und in je einem Fall ein Fehlverhalten des Fußgängers, Hindernisse auf der Fahrbahn und Übermüdung. Bei zwei Unfällen konnte die Ursache bisher nicht geklärt werden.

Vom 1. Jänner bis 16. Mai 2016 starben auf Österreichs Straßen 130 Menschen (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2015 waren es 139 und 2014 165.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Inneres
Otmar Bruckner
Verkehrsdienst/Strategische Unfallanalyse
Tel.: +43-1-90600-88503
otmar.bruckner@bmi.gv.at
www.bmi.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NIN0001