ORF III zu Pfingsten: TV-Premiere „Über Österreich“, 1930er-Abend in „Erlebnis Bühne“, „Hitlers Blitzkrieg“ in der „zeit.geschichte“

Außerdem: Start der Vorabend-Reihen „Warum Wein?“ und „Kino in Österreich“, „DialogForum“, Hugo Portisch in den „Wiener Vorlesungen“ u. v. m.

Wien (OTS) - Abwechslungsreiches Feiertagsprogramm bietet ORF III Kultur und Information am Pfingstwochenende:

Am Samstag, dem 14. Mai 2016, unternimmt Thomas Maurer in der neuen, sechsteiligen ORF-III-Reihe „Warum Wein“ einen Streifzug durch Österreichs Weinkultur. Was es mit dem „Terroir“ (18.05 Uhr) – also dem unverwechselbaren Zusammenspiel von Klima, Region, Boden und Rebe – auf sich hat, erklären profilierte Weinexperten in der ersten Ausgabe.
Auf eine lange Tradition blickt auch die dreiteilige Neuproduktion „Kino in Österreich“ (18.40 Uhr) zurück: Folge eins führt dabei in die Jahre 1884 bis 1945, vom ersten Massen-Stereoskop im Wiener Wurstelprater zum Beginn der Tonfilmära, und erinnert an die Vertreibung jüdischer Filmschaffender während des NS-Regimes sowie die sogenannten Kultur- und Heimatfilme der nationalsozialistischen Propagandamaschinerie.
In ebendiese Zeit blickt auch der „zeit.geschichte“-Hauptabend: Die deutschsprachige Erstausstrahlung der Dokumentationsreihe „Hitlers Blitzkrieg“ (ab 20.15 Uhr) erzählt in vier Teilen, wie Frankreich im Mai 1940 binnen weniger Wochen in die Knie gezwungen wurde.
Zum Abschluss des Programmabends erforscht Roland Düringer in seinem „Kleinkunst“-Programm „Düringer ab € 4,99“ (23.25 Uhr) in humoristischer Weise die Natur des Konsumzwangs.

Am Pfingstsonntag, dem 15. Mai, gratuliert ORF III in den „Theater- & Fernsehlegenden“ Senta Berger mit „Abschiede – 3 Szenen aus Wien um 1900“ (16.05 Uhr) zum 75. Geburtstag. Auf dem Programm stehen u. a. „Hochzeitsreise“ von Raoul Auernheimer, „Die vorletzte Schlacht“ von Franz Molnar, und „Halbzwei“ von Arthur Schnitzler. Details zum Programmschwerpunkt sind unter http://presse.ORF.at abrufbar.
Eine musikalische Reise in die 1930er Jahre unternimmt schließlich Jonas Kaufmann in „Erlebnis Bühne“: Der Film „Berlin 1930“ (19.20 Uhr) begleitet den deutschen Startenor auf seiner Suche nach den Geschichten hinter legendären Hits wie „Freunde, das Leben ist lebenswert“, „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Ein Lied geht um die Welt“. Als gefeierter Wagner- und Verdi-Sänger hat Kaufmann bei seinen Konzerten immer schon gerne Operettentitel als Zugabe gegeben. Im Hauptabend zeigt „Erlebnis Bühne“ deshalb das mitreißende Konzert „Du bist die Welt für mich“ (20.15 Uhr) mit Werken von Franz Lehár, Emmerich Kálmán, Robert Stolz u. v. a., begleitet vom Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter dem Dirigat von Jochen Rieder. „Eine Nacht in Berlin“ (21.25 Uhr) lassen schließlich auch Max Raabe und seine Kollegen vom Palast Orchester musikalisch aufleben, wenn sie moderne Kompositionen mit einem Repertoire der 1920er und 1930er Jahre verbinden.
Zum Abschluss diskutieren prominente Medienexpertinnen und -experten im „DialogForum“ (23.00 Uhr) über die Rolle der Medien angesichts der Fragmentierung und Kommerzialisierung durch die Online-Welt. Zur Präsentation des ORF-Public-Value-Berichts und der ORF-Jahresstudie kommen unter der Leitung von Klaus Unterberger Andreas Bönte (Bayerischer Rundfunk), Ingrid Deltenre (EBU), Mark Eisenegger (Universität Zürich), Uwe Hasebrink (Hans-Bredow-Institut), Susanne Pfab (ARD) und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz zu Wort.

Am Pfingstmontag, dem 16. Mai 2016, geht es hoch hinaus, wenn Georg Riha in den ersten beiden Teilen des neuen ORF-III-Hochglanz-Vierteilers „Über Österreich – Juwele des Landes“ in beeindruckenden Luftaufnahmen in den „Osten“ (20.15 Uhr) und „Westen“ (21.05 Uhr) des Landes führt. Die verbleibenden zwei Dokumentationen sind in der Folgewoche, am Montag, dem 23. Mai, zu sehen. Ergänzend präsentiert der „ORF III Themenmontag“ anschließend eine weitere Produktion des Bildpoeten über die malerischen „Kellergassen“ (21.55 Uhr) Niederösterreichs. Bevor Kurt Mündl in seiner Dokumentation „Waldviertel – Vom Zauber des rauen Landes“ (23.50 Uhr) eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs porträtiert, nimmt Vollblutjournalist Hugo Portisch Platz in den „Wiener Vorlesungen“ (22.45 Uhr) bei Hubert Christian Ehalt Platz: Portisch ist nicht nur Geschichtelehrer einer ganzen Nation, sondern auch hochqualifizierter Experte in aktuellen Belangen, die politischen Weitblick erfordern. Im Gespräch zeichnet er Lebenslinien und historische Linien nach.

Details zum „zeit.geschichte“-Abend am Samstag, dem 14. Mai 2016:
„Hitlers Blitzkrieg“: „Der Fall ,Gelb‘“ (20.15 Uhr), „Der Sichelschnitt“ (21.00 Uhr), „Der Weg nach Dünkirchen“ (21.50 Uhr) und „Waffenstillstand“ (22.40 Uhr)

Der Westfeldzug gilt als „Blitzkrieg“ par excellence: In nur drei Tagen sind Hitlers Armeen durch Luxemburg und Belgien gestürmt und binnen weniger Stunden Richtung Kanalküste vorgerückt. Tatsächlich aber gingen selbst die Nationalsozialisten von einem rund sechsjährigen Krieg aus. Insgesamt 29-mal wurde der sogenannte „Sichelschnitt“ verschoben, da das Wetter nicht mitspielte. Monatelang standen sich während dieser Zeit französische und deutsche Truppen gegenüber – ohne, dass auch nur ein Schuss fiel. Die Doku-Reihe „Hitlers Blitzkrieg“ aus dem Jahr 2009 dokumentiert diese Zeit in vier Teilen. Der erste Film befasst sich mit dem „Fall Gelb“, also der Besetzung der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs, und zeigt Amateuraufnahmen des zermürbenden Alltags des sogenannten „Sitzkriegs“. Teil zwei beleuchtet den „Sichelschnitt“, als Hitlers Truppen in nur drei Tagen durch Luxemburg und Belgien stürmten und letztendlich bei Sedan die Maas überquerten. Die dritte Folge „Auf dem Weg nach Dünkirchen“ widmet sich u. a. dem Aufeinanderprallen der 55. Infanteriedivision unter General La Fontaine und den deutschen Truppen. Eine Zeitzeugin berichtet von der Angst, dass Frankreich von deutschen Agenten unterwandert sei. Die vierte und letzte Dokumentation mit dem Titel „Waffenstillstand“ zeigt den Weg der deutschen Truppen von der Kanalküste bis zum Eiffelturm. Hitler persönlich trat schließlich eine Rundreise durch die eroberten Städte an. In einem nahe der französischen Grenze gelegenen Waldstück wurde auf belgischem Gebiet ein neues Führer-Hauptquartier eingerichtet, von wo aus Pläne für das weitere Vorgehen geschmiedet wurden.

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