FPÖ: Karlsböck: Studienbeihilfe für Flüchtlinge wäre Verhöhnung heimischer Studierender

„Grünen-Forderung ist Ungleichbehandlung zu Lasten der Österreicher“

Wien (OTS) - „Die Forderung der Grünen, Flüchtlingen künftig eine Studienbeihilfe zur Studienvorbereitung zu gewähren, ist eine inakzeptable Verhöhnung aller sozial schwachen Österreicher, die sich unter großen Entbehrungen einen Platz an der Uni erkämpfen müssen“, kritisierte der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses im Nationalrat und freiheitliche Wissenschaftssprecher, Dr. Andreas F. Karlsböck einen entsprechenden Vorstoß der Grünen.

Es sei der österreichischen Bevölkerung nicht zumutbar, dass man Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten „ein schnelleres und unbürokratischeres Studium“ ermöglichen wolle, während man hinnehme, dass heimische Studierende aus sozial schwachen Verhältnissen ihr Studium weiterhin durch Verzicht und Nebenjobs hart erarbeiten müssten und jenen „Schikanen“ ausgesetzt seien, die man den Flüchtlingen tunlichst aus dem Weg räumen wolle, sagt Karlsböck. Die Forderung der Grünen habe somit nichts mit Nächstenliebe zu tun, sondern sei eine eklatante Ungleichbehandlung zu Lasten der heimischen Bevölkerung, die aus freiheitlicher Sicht strikt abgelehnt werde.

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