„Am Schauplatz Gericht“ am 12. Mai: „Bis ihr hin seid ...“

Um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - „Bis ihr hin seid ...“: Das soll ein Nachbar zu Frau M. und ihrem Lebensgefährten gesagt haben, solange wolle er die beiden schikanieren. Die Redaktion von „Am Schauplatz Gericht“ hat für die aktuelle Folge – zu sehen am Donnerstag, dem 12. Mai 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 – drei dramatische Fälle rund ums Wohnen mit der Kamera dokumentiert. Es geht um Menschen, die behaupten, dass man sie aus ihren Wohnungen rausekeln wolle. Mit Beschimpfungen, Drohungen oder juristischen Schikanen. Sie haben sich hilfesuchend ans Gericht gewandt.

Frau M., eine Pensionistin aus Traun in Oberösterreich, sagt, dass sich ihr Nachbar sehr eigenartig verhält: Er werfe tote Ratten und Glasscherben in ihren Garten, er hänge Sackerl voll Hundekot an den Zaun an der Grundstücksgrenze und beleuchte ihr Haus in der Nacht mit einem Baustrahler. Der Nachbar wiederum meint, dass Frau M. ihn schikaniere, bei jeder Kleinigkeit würde er von ihr sofort angezeigt.

Frau R. wohnt seit knapp drei Jahrzehnten in einer 150 Quadratmeter großen Wohnung in Wien-Ottakring. Der alte Mietvertrag ist sehr günstig, sie zahlt inklusive Betriebskosten nur knapp über 700 Euro Miete. Das Haus wurde kürzlich an eine Immobilienfirma verkauft, die umgehend eine ganze Reihe Kündigungsklagen gegen Mieterinnen und Mieter bei Gericht einbrachte. Frau R. wird vorgeworfen, dass eine Renovierung ihres Badezimmers vor 27 Jahren nicht fachgemäß erfolgt sei. Frau R. ist sich keiner Schuld bewusst. Sie hegt den Verdacht, dass der neue Hauseigentümer die Wohnung um das Doppelte oder mehr vermieten möchte. Wird sie ihre Wohnung verlieren?

Auch Frau J. hat ein Problem mit einem illegal auf Grünland gebauten Haus. Ihre Mutter hatte einst von der Gemeinde Wien ein Grundstück gepachtet und ihrer Tochter erlaubt, ein altes Wirtschaftsgebäude umzubauen und zu renovieren. Vor 14 Jahren ist Frau J. samt Kind dort eingezogen, von einer fehlenden Baubewilligung hätte sie nichts gewusst, sagt sie. Jetzt droht der Abbruch. Schuld wäre die Mutter, sagt Frau J. Sie wäre nach einem Streit in der Familie zur Baubehörde gegangen, hätte den Schwarzbau angezeigt und einen Abriss verlangt.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0001