NEOS: Stipendiensystem muss grundlegend neu gedacht werden

Claudia Gamon: „Mittlerlehner operiert am toten Patienten“

Wien (OTS) - „Die im Ministerrat beschlossene Novelle zur Studienförderung ist ein Quantensprung im wahrsten Sinne des Wortes“, urteilt NEOS-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon. „Mitterlehner operiert hier an einem toten Patienten. Die Studierendenförderung muss endlich von Grund auf neu aufgestellt werden.“ Gamon ist überzeugt, dass die Situation der Studierenden und der Hochschulen nur durch ein großes Maßnahmenpaket verbessert werden kann. „Es braucht nachgelagerte Studiengebühren und eine Neustrukturierung der Stipendien: Beihilfen müssen massiv ausgeweitet werden, gleichzeitig aber sozial treffsicherer sein und stärker an Leistungsnachweise gekoppelt werden.“

Grundsätzlich erhalten alle Studierenden unter 24 auch Familienbeihilfe. Diese ist allerdings nicht sozial gestaffelt. „Ein Gesamtkonzept für die finanzielle Absicherung der Studierenden muss alle Leistungen miteinschließen. Derzeit wird das Gießkannen-Prinzip der Familienbeihilfe mit dem an Willkür grenzenden Prinzip der Studienbeihilfe gekoppelt - das kann nicht funktionieren“, so Gamon abschließend.

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