„matinee“-Doppel am 5. und 8. Mai: „Faszination Oldtimer“ und „Wiener Festwochen 2016“

Außerdem: „Die Kulturwoche“

Wien (OTS) - Das Auto als Kulturgut und Kultobjekt steht im Mittelpunkt der Feiertags-„matinee“ zu Christi Himmelfahrt, am Donnerstag, dem 5. Mai, um 9.05 in ORF 2: In der ORF/3sat-Dokumentation „Faszination Oldtimer – Leidenschaft zwischen Rost und Chrom“ gehen die Filmemacher Ronald und Roswitha Vaughan dem Zauber der beliebten Sammlerobjekte auf den Grund, die mit den ersten frühlingshaften Temperaturen wieder aus den Garagen geholt werden. Saison haben demnächst auch wieder die Wiener Festwochen, die am 13. Mai zum 65. Mal eröffnen. Die „matinee“ am Muttertag, am Sonntag, dem 8. Mai, um 9.05 in ORF 2, gibt in der gleichnamigen Dokumentation von Ernst A. Grandits einen ersten Ausblick auf „Die Wiener Festwochen 2016“. Die „Eröffnung der Wiener Festwochen 2016“ vom Wiener Rathausplatz ist übrigens am Freitag, dem 13. Mai, live um 21.20 Uhr in ORF 2 und 3sat zu sehen. Den von Clarissa Stadler präsentierten Kulturvormittag am 8. Mai beschließt „Die Kulturwoche“ (9.30 Uhr) mit aktuellen Kulturberichten und -tipps.

Donnerstag, 5. Mai (9.05 Uhr): „Faszination Oldtimer – Leidenschaft zwischen Rost und Chrom“

Sie fressen Unmengen Benzin, bieten wenig Komfort und keine modernen Fahrhilfen oder Assistenzsysteme. Dennoch kann sich kaum jemand dem Zauber von Oldtimern entziehen! Aber was fasziniert Millionen von Menschen in aller Welt an Fahrzeugen, die längst veraltet sind und die ohne aufwendige Restaurierungen unansehnliche Rosthaufen wären? Ronald und Roswitha Vaughan sind dieser Faszination auf den Grund gegangen: Sie haben Sammler von Trabi und Opel Rekord bis Porsche und Maserati sowie Experten von Auktionshäusern bis zum Verbraucherschutz zum Phänomen Oldtimer befragt und zeigen die würdigen Alt-Autos aus ungewohnten Perspektiven.

Ab einem Alter von 30 Jahren darf von einem Oldtimer gesprochen werden, jedoch kommt selten vor, dass mit den Fahrzeugen „alles in Ordnung“ ist. Und so werden dann die rostigen Liebhaberstücke restauriert, aufpoliert und in unzähligen Arbeitsstunden wieder fahrbereit gemacht.
Oldtimer sind aber nicht nur gepflegte oder schön wiederhergestellte alte Autos: Sie symbolisieren ein Stück Kulturgut, sind Status-Symbol, Lifestyle-Accessoire oder Kunstwerk. Denn: Nur um von A nach B zu kommen, braucht man keine „Ikonen“ der 1960er wie den klassischen Ford Mustang, die „göttliche“ Citroën DS oder den unvergleichlichen Jaguar E-Type. Und dennoch lassen auch die weniger extravaganten Vertreter der Gattung Oldtimer wie etwa der Puch 500 oder der VW-Käfer die Herzen der meisten Menschen höher schlagen: sei es als wehmütige Kindheits- und Jugenderinnerung oder aus nostalgischer Sehnsucht nach unverwechselbarem Design.
Den wohl besten Einblick in die Welt der Oldtimer vermittelt der Besuch einer Rallye, wie jener rund um den Bodensee. „Finanztechnisch gesehen ist ein Oldtimer heute die beste Anlage“, verrät einer der Teilnehmer. „Auf der Bank bekommt man keine Zinsen und wenn man einen Oldtimer fährt, hat man sogar noch Spaß dabei!“

Sonntag, 8. Mai (9.05 Uhr): „Die Wiener Festwochen 2016“

Wenn es stimmt, dass die Theaterkunst auch ein Barometer der gesellschaftlichen Realität ist, werden die Wiener Festwochen 2016 in ihren 36 Produktionen mit Künstlerinnen und Künstlern aus 25 Ländern eine vielfältige Stimmungslage der aktuell krisengeschüttelten Welt zeigen. Ernst A. Grandits hat vorab einen Blick hinter die Kulissen des Traditionsfestivals geworfen, Proben besucht und mit den Akteuren gesprochen. Er liefert einen Überblick über die wichtigsten und spannendsten Produktionen, die von 13. Mai bis 19. Juni in Wien zu Gast sein werden.

So stellt Markus Hinterhäuser in seinem dritten und letzten Jahr der Festwochen-Intendanz die Neuinszenierung von Ludwig van Beethovens großer Befreiungsoper „Fidelio“ ins Zentrum des Musikprogramms. Der Theatermagier Achim Freyer spürt in einem großen Zahlenlabyrinth dem Freiheitsbegriff und der Unfreiheit des Menschen nach.
In vier Uraufführungen, zwei Neuinszenierungen und zehn deutschsprachigen Premieren ergründen Künstler die Conditio humana und denken mit dem Publikum gemeinsam über das politische Handeln als Grundbedingung menschlichen Lebens nach: So bevölkert in der ersten Wiener Arbeit des dänisch-österreichischen Performerduos SIGNA – „Wir Hunde“ – eine Gemeinschaft von Trans-Species ein Wohnhaus im siebenten Wiener Bezirk – und verspricht ein Theatererlebnis der außergewöhnlichen Art.
In ihrer aktuellen Arbeit „Gewöhnliche Menschen“ befasst sich Gianina Cărbunariu, aufstrebende Regisseurin des rumänischen Theaters, mit dem Phänomen „Whistleblower“ und ist damit angesichts der „Panama-Papers“ am Puls der Zeit.
Heiner Müllers Werk „Der Auftrag“, in Szene gesetzt von Tom Kühnel und Jürgen Kuttner als bilderstarkes Revolutions-Varieté – mit Corinna Harfouch als Weißclown und Live-Bandmusik – ist wohl ein Glanzpunkt des diesjährigen Programms.
Und mit Jan Fabres 24-Stunden-Theater-Marathon „Mount Olympus“ kündigt sich ein Theaterereignis der Superlative an: großes Tragödientheater um Götter und Heldentaten, Inzest, Kinds- und Muttermord, Tier- und Menschenopfer.

Die „matinee“-Sendungen sind nach der TV-Ausstrahlung auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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