Servus TV: FPÖ-Kickl fordert neues Modell der Gebührenverteilung

Wien (OTS) - „Servus TV entspricht in seiner Programmgestaltung und seinen Inhalten in weiten Teilen deutlich mehr dem Anspruch an einen öffentlich-rechtlichen Sender als der von Zwangsgebühren genährte ORF. Allein deshalb ist die heute verkündete Einstellung des Senders – aus wirtschaftlichen Gründen – sehr bedauernswert. Gleichzeitig wirft diese Entwicklung aber einmal mehr die Frage der öffentlich-rechtlichen Finanzierung des ORF auf“, erklärte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Herbert Kickl.

Die Rundfunkgebühr sei mit der Verbreitung öffentlich-rechtlicher Inhalte legitimiert. Diesem Anspruch werde der ORF allerdings nicht gerecht. „Regierungsfunk ist nicht gleich öffentlich-rechtlich, diese feine Trennlinie wird vom ORF auf weiten Strecken eben nicht gezogen“, kritisierte Kickl. Er plädierte für ein neues Modell der Gebührenverteilung, um für Fairness und mehr Qualität in der österreichischen Fernsehlandschaft zu sorgen. „Es wäre durchaus denkbar, die bestehenden ORF-Gebühren abzuschaffen und sie durch ein Modell zu ersetzen, in dem lediglich öffentlich-rechtliche Inhalte, unabhängig von welchem Sender, gefördert werden“, erklärte Kickl.

Der FPÖ-Generalsekretär erinnerte in diesem Zusammenhang auch an eine Umfrage der Programmzeitschrift „TV-Media“: „Nur elf Prozent der Befragten gaben dem ORF für die Qualität des Programms die Bestnote. Servus TV erhielt damals von 21 Prozent der Befragten eine Eins.“

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