Mitterlehner: 9,5 Millionen Euro für herausragende Studienerfolge

Leistungs- und Förderungsstipendien 2016 genehmigt - Unterstützung für rund 11.000 Studierende an Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten

Wien (OTS/BMWFW) - "Wir wollen die Besten fordern und fördern. Mit diesen Stipendien investieren wir im aktuellen Studienjahr rund 9,5 Millionen Euro, um die herausragenden Leistungen unserer Studierenden zu würdigen und einen Ansporn für den weiteren Studienverlauf zu geben", so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der soeben erlassenen Verordnung für die Leistungs- und Förderungsstipendien 2016. Diese Stipendien, die an den einzelnen Institutionen vergeben werden, sind ein zusätzlicher Anreiz für Studierende mit hervorragenden Studienleistungen an Universitäten, Fachhochschulen, Theologischen Lehranstalten und Privatuniversitäten. Ausbezahlt werden mindestens 750 Euro, die Obergrenze beträgt 1.500 Euro pro Jahr für Leistungsstipendien und 3.600 Euro für Förderungsstipendien. Im Studienjahr 2014/15 wurden in Summe 10.288 Leistungs- und 476 Förderungsstipendien vergeben. Die Verteilung der Mittel auf die einzelnen Hochschulinstitutionen erfolgt nach der Zahl der Studienabschlüsse im vorangegangenen Studienjahr.

"Obwohl die Anforderungen für die Stipendien besonders streng sind, erhalten jährlich rund 11.000 Personen diese Unterstützung zugesprochen. Das zeigt die hohe Qualität, die an unseren Hochschulen erbracht wird", so Mitterlehner. Leistungsstipendien dienen zur Anerkennung hervorragender Studienleistungen in Prüfungen, Vorlesungen und Abschlussarbeiten und werden einmal pro Jahr ausgeschrieben. Voraussetzungen für die Zuerkennung sind unter anderem die Einhaltung der Anspruchsdauer des jeweiligen Studienabschnittes, sowie ein Notendurchschnitt von nicht schlechter als 2,0 (wobei die einzelnen Institutionen strengere Regeln festlegen dürfen). Förderungsstipendien werden jeweils im Sommer- und Wintersemester ausgeschrieben und dienen zur Anfertigung aufwändiger wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeiten, vor allem als Finanzierungsunterstützung von Master- und Diplomarbeiten bzw. Dissertationen. Neben einem Kosten- und Finanzierungsplan müssen die Studierenden auch mindestens ein Gutachten einer Lehrperson vorlegen, das der Arbeit auf Grund der bisherigen Studienleistungen überdurchschnittliche Qualitätsaussicht bescheinigt.

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