Oberhauser zum Girls‘ Day im Gesundheitsministerium und bei der AGES: Schnuppertag für zukünftige Chemikerinnen

Mit dem Girls‘ Day MINI gibt es wieder ein Programm für die ganz Kleinen

Wien (OTS) - Zum Girls‘ Day im Bundesdienst am 28. April haben auch heuer wieder das Bundesministerium für Gesundheit und in der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) eingeladen. „Das Interesse ist wieder sehr groß, Einblick in Berufe im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu bekommen“, freut sich Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser. Unter dem Motto "Chemie für die Gesundheit und im Alltag" können die Mädchen Berufsfelder wie Chemielaborantin, Mikrotechnologin oder Lebensmitteltechnikerin kennenlernen. Eigene Fähigkeiten und Interessen können im Labor praktisch ausprobiert und erfahren werden. Mit dem Girls‘ Day MINI gibt es heuer zum zweiten Mal ein Programm für die ganz Kleinen. ****

Bei dem vom BMG ausgerichteten Girls‘ Day können die jungen Teilnehmerinnen in die Arbeit des behördlichen Arzneimittelkontroll-Labors (OMCL) der AGES-Medizinmarktaufsicht hineinschnuppern. Vier verschiedene Stationen bringen den Mädchen den Berufsalltag in einem Labor näher. Die Mädchen lernen unter anderem die eigene DNA zu isolieren, Bakterien durch das Mikroskop zu betrachten oder den pH-Wert von Lebensmitteln zu bestimmen.

Im Rahmen des Girls‘ Day MINI werden Kindergarten-Mädchen im Gesundheitsministerium spielerisch an künftige Berufsmöglichkeiten herangeführt. Mit einem lustigen Zucker-Quiz und einer Schattenbox, in der Obstsorten durch Betasten erkannt werden sollen, werden die Kinder altersgemäß mit gesundem Essen vertraut gemacht.

AGES-Berufsfelder: Zwischen Arzneimittelanalyse und Zoonosenbericht

„Mädchen wird in der AGES die Chance gegeben, ihr Berufswahlspektrum zu erweitern und Ausbildungsmöglichkeiten an der AGES in zukunftsorientierten und nicht-traditionellen Berufen kennen zu lernen“, so AGES-Geschäftsführer Wolfgang Hermann. Die Bestimmung von Rückständen in Lebensmitteln, die Überwachung von Pflanzenschädlingen und von Infektionskrankheiten beim Menschen und bei Tieren oder das Ermitteln und Bewerten von möglichen Risiken in der Nahrungskette:
das alles sind Tätigkeiten, die auf den ersten Blick nicht unbedingt als frauentypisch gelten mögen. In der AGES werden sie aber zu einem großen Teil von Frauen durchgeführt. Der Frauenanteil liegt bei 59 Prozent, bei den Unter-30-Jährigen sogar bei 69 Prozent. 57 Prozent der Senior Experts sind weiblich, 51 Prozent sind als Wissenschafterinnen und 66 Prozent als Gutachterinnen tätig. Den 14-16-Jährigen Schülerinnen werden praxisnah Einblicke in die Aufgabenfelder Lebensmitteltechnik, Biologie, Risikobewertung, Pharmazie, Labortechnik, Agrarwissenschaft und Tierernährung gegeben.

Zum Abschluss gibt es für alle Mädchen eine gesunde Jause. Fotos zur Veranstaltung finden Sie auf der Website des BMG unter www.bmg.gv.at und der AGES unter www.ages.at. (Schluss)

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