Stronach/Hagen: Gute Gesprächsbasis mit dem neuen Innenminister

„Man muss ihm aber den richtigen Weg zeigen…“

Wien (OTS) - „Ich glaube, man kann mit Ihnen sprechen Herr Minister“, sagte Team Stronach Generalsekretär und Sicherheitssprecher Christoph Hagen in seinem Debattenbeitrag in Richtung des neuen Innenministers Sobotka. Man müsse ihm aber den richtigen Weg zeigen, damit es auch der Exekutive zu Gute kommt.

Es sei gut, dass Sobotka erkannt habe, „dass wir ein großes Problem haben, die Flüchtlinge betreffend“, so Hagen. „Es gibt zwei Millionen Flüchtlinge in Libyen, die nach Italien übersetzen wollen. In Österreich kommen auf 1000 Einwohner 10,5 Asylwerber, in Italien und Griechenland hingegen nur 1,4 bzw. 1,2 pro 1000 Einwohner“, erklärte Hagen. Umso dringender sei es, die „Wartecamps, die wir seit langem fordern, zu errichten. Damit diese Leute, die hier kein Asyl bekommen haben, die straffällig geworden sind, dort unterkommen, bis sie wieder in ihrer Heimat aufgenommen werden“, so der Team Stronach Sicherheitssprecher.

Auch im Bereich Exekutive gebe es sehr viel zu tun für den neuen Innenminister und Chef der Polizei, erinnerte Hagen. Die Zahl der verletzten Polizisten durch Fremdeinwirkung ist im Zunehmen, allgemein und durch Asylwerber. Generell sind die Krankenstände bei der Polizei gestiegen; nicht zuletzt durch die hohe Anzahl an Beamtinnen, die familienbedingt in Teilzeit arbeiten oder Karenz sind. „Die anderen Beamten müssen diese Stunden übernehmen, aber diese Überstunden gehen auf die Gesundheit“, erklärte Hagen und erinnerte an das 50plus-Modell für die Exekutive.

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