Dürre in Äthiopien: Rupprechter und Huainigg setzen ein Zeichen gegen den Hunger

Die Aktion „Coffee Break – Break Hunger“ soll Bewusstsein in Österreich schaffen und die Situation in Äthiopien verbessern

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Äthiopien ist aktuell von der schlimmsten Hungerkatastrophe seit 30 Jahren betroffen. Schon jetzt sind über zehn Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Die aktuelle Dürre in Äthiopien ist eine Folge des Klimaphänomens El Niño, welches aufgrund des Klimawandels extrem starke Auswirkungen hat. „Besonders in Entwicklungsländern sind die negativen Folgen des Klimawandels sehr stark zu spüren. Das ist ein Grund mehr, warum die Umsetzung des Klimavertrages von Paris ein wichtiger und notwendiger Schritt ist“, sagt Bundesminister Andrä Rupprechter und verweist auf die Unterzeichnung des Weltklimavertrages letzten Freitag durch 171 Staaten.

Zur Situation in Äthiopien sagt der Minister: „Wir müssen jetzt agieren, um eine noch dramatischere Ernährungskrise abzuwenden. Das Ministerium für ein lebenswertes Österreich (BMLFUW), das Außenministerium (BMeiA) und die Austrian Development Agency (ADA) arbeiten eng zusammen, um in solchen Notsituationen die bestmögliche Hilfe zu leisten.“ Jährlich werden vom BMLFUW mehr als 1,7 Millionen Euro für Internationale Nahrungsmittelhilfe zur Verfügung gestellt und zusätzlich konnte man dieses Jahr 750.000 Euro für Nothilfe in Äthiopien bereitstellen. Das BMLFUW unterstützt zusätzlich Projekte für den Klimaschutz und den Erhalt der Biodiversität, die zur Sicherstellung des Lebensunterhalts der lokalen Bevölkerung beitragen.

Am Rande der heutigen Plenarsitzung appellieren Minister Rupprechter und Nationalratsabgeordneter Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Internationale Zusammenarbeit, an die österreichische Bevölkerung:
"Die dramatische Situation in Äthiopien braucht unsere Aufmerksamkeit und Hilfe!" Huainigg verweist als Obmann des Instituts für Umwelt, Friede und Entwicklung (IUFE) auf die social-media-Aktion mit dem Titel COFFEE BREAK - BREAK HUNGER und sagt: "Äthiopien lebt vom Export des Kaffees – Kaffee, wie wir ihn täglich trinken und wie er uns Kraft und Energie gibt. Jetzt ist es an der Zeit, Äthiopien etwas von dieser Kraft und Energie zurückzugeben."

Die Facebook Challenge – wie geht's?

Die Herausforderung ist, mit einer Tasse Kaffee am Kopf ein Selfie zu machen, einen Betrag an eine Organisation zu spenden, welche Nothilfe in Äthiopien leistet, und weitere drei Menschen zu nominieren, die es einem gleichtun sollen. Mit diesem Zeichen soll auf die Hungerkrise in Äthiopien aufmerksam gemacht werden und der einzelne seine aktive Hilfe auf humorvolle Art darstellen können.

Mehr Informationen finden Sie unter:

Web: http://www.iufe.at/projekte/projekt-coffee-break/
Facebook: https://www.facebook.com/coffeebreak.breakhunger
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