Aubauer: Reformen zum Rehabgeld und zur I-Pension mit Teilkrankenstand rasch umsetzen

ÖVP-Seniorensprecherin: Für eine nachhaltige Lösung braucht es weitere Reformen

Wien (OTS) - Der Bundeszuschuss zu den Pensionen aus Steuergeld dürfte weniger anwachsen als erwartet. Das zeigen Zahlen aus dem neuen Bundesfinanzrahmen, der morgen, Mittwoch, im Plenum des Nationalrats behandelt wird. "Es besteht zwar kein Grund zur Panik hinsichtlich unseres Pensionssystems. Aber wir müssen Reformen trotzdem dringend angehen, wenn wir unser Pensionssystem langfristig sichern wollen", erklärte ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Mag. Gertrude Aubauer.

"Das faktische Antrittsalter ist – wenn man das Rehabgeld herausrechnet - nur minimal angestiegen", wies die Abgeordnete darauf hin, dass bei den Reformen vor allem die Invaliditätspensionen im Fokus stehen müssten: 184.000 Menschen haben Ende 2015 eine I-Pension bezogen. Dafür errechnet sich ein Jahresaufwand von knapp 2,3 Milliarden Euro. Weiters gab es im Dezember 2015 einen Stand von 18.517 Rehabgeldbeziehern.

Aubauer verwies in diesem Zusammenhang auf den Pensionsgipfel vom 29. Februar, bei dem ein ganzes Bündel an Maßnahmen, das sich an den Vorschlägen der Sozialpartner orientiert, vereinbart wurde. "Die Reformen zum Rehabgeld und I-Pension mit dem Teilkrankenstand, die Ausweitung des freiwilligen Pensionssplitting und die bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten sind völlig unstrittig und sollen daher rasch umgesetzt werden. Für eine nachhaltige Lösung braucht es wirksame weitere Reformen – an diesen führt kein Weg vorbei", so Aubauer abschließend.
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