30 Jahre Tschernobyl: Rupprechter drängt auf Energiewende

Klimaziele durch nachhaltige, erneuerbare Energie erreichen

Wien (OTS) - „Der beste Schutz gegen die Atomgefahr ist der Umstieg auf sichere, nachhaltige, erneuerbare Energieformen“, betont Umweltminister Andrä Rupprechter anlässlich des 30. Jahrestages der Atomkatastrophe von Tschernobyl. „Atomenergie ist keine nachhaltige Form der Energiegewinnung. Sie belastet die nächsten Generationen und birgt unkalkulierbare Risiken. Das haben die Atomunfälle in Tschernobyl im April 1986 und Fukushima im März 2011 eindeutig gezeigt. Österreich engagiert sich konsequent gegen die Nutzung von Kernenergie und für mehr Sicherheit“, so der Minister.

Keinesfalls dürfe es unter dem Deckmantel des Klimaschutzes zu einer Renaissance der Atomenergie kommen. Rupprechter, der vergangenen Freitag in New York den Klimavertrag unterzeichnet hat, plädiert für einen europäischen Energiewendevertrag: „Nur durch eine rasche Energiewende können wir die dringend notwendige Reduktion der CO2-Emissionen schaffen. Dafür müssen wir den Ausbau erneuerbarer Energien sowie Energieeffizienz und Energiesparen noch mehr forcieren.“ Rupprechter hält es für notwendig, dass diese Ziele auch im EU-Recht verankert werden.

Der Energiewendevertrag könne ein starkes politisches Gegengewicht zum Euratomvertrag sein, mit dem der Nuklearenergie nach wie vor eine Sonderstellung eingeräumt wird.

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