FPÖ-Darmann fordert rasche Schließung des AKW Krsko

„Erdbebenlinien und Terror sind Gefahren auf die wir rasch zu reagieren haben“

Klagenfurt (OTS) - Die Einbindung der Bundesregierung sowie der Europäischen Union und mehr Nachhaltigkeit sowie Tempo im Kampf um die Schließung des AKW Krsko fordert heute der geschäftsführende Landesparteiobmann der Freiheitlichen in Kärnten, NRAbg. Gernot Darmann. Dass wir am 4. April durch eine internationale Tagung mit Seismologen und Geologen erst erfahren haben, dass man in Krsko eine neue Erdbebenlinie entdeckt hat, sei leider bezeichnend dafür, wie lasch diese für Kärnten so existenzielle Forderung nach einer Schließung des AKW von den politisch Verantwortlichen gehandhabt wird.

Das Erdbeben im Risikogebiet mit der Stärke 4,2 vor rund 2 Wochen sollte vor allem auch für LH Peter Kaiser die Alarmglocken schrillen lassen. Es sei zwar zu begrüßen, dass Kärnten mit der Steiermark bereits kooperiert, Verhandlungen sind jedoch auch auf höherer Ebene raschest zu führen.

Einstimmige Beschlüsse des Landtages auf Grund freiheitlicher Initiativen gibt es längst. „Diese sind jedoch auch nachhaltig zu verfolgen. Da das AKW Krsko zwischen der panonischen-alpinen und adriatischen Platte liegt, ist es das Kraftwerk mit dem höchsten Erdbebenrisiko in ganz Europa. Das wissen wir durch Experten längst und auch die Terrorgefahr darf nicht unterschätzt werden. „Daher darf und kann es nicht sein, dass bei diesem hohen Gefahrenpotential, das vor unserer Haustüre tickt, immer nur dann reagiert wird, wenn der Zufall Regie führt. Oft kann es dann bereits zu spät sein“, schließt Darmann.

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