ÖAMTC zur U4-Sperre ab 30. April

Staus vorprogrammiert – gesperrte Flächen nach Fertigstellung wieder freigeben

Wien (OTS) - Ab 30. April 2016 wird die U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing saniert und dafür gesperrt. Ab Anfang Juli wird die Sperre bis zur Station Schönbrunn ausgeweitet. Der ÖAMTC rechnet mit einer höheren Staubelastung im und um den Bereich des Wientals durch zusätzlichen Auto-, Bus- und Straßenbahnverkehr. "Dort sind bereits jetzt täglich rund 50.000 Fahrzeuge unterwegs und die Kapazitäten zu Spitzenzeiten nahezu ausgeschöpft", erklärt ÖAMTC-Verkehrsexperte David Nosé.

Aus den Fehlern vergangener Jahre wurde bereits gelernt. "Erfreulich ist vor allem, dass auf den parallel verlaufenden Verbindungen wie der Hütteldorfer und Linzer Straße keine Baustellen vorhanden sein werden", so Nosé. Außerdem wurden keine eigenen Busspuren entlang des Hitzinger Kais bzw. der Hadikgasse für den Zusatzbus eingeführt.

Erhöhte Staugefahr rund um die Kennedy Brücke

Laut ÖAMTC gibt es jedoch sowohl auf der Hütteldorfer Brücke als auch stadtauswärts vor der Kennedy Brücke Änderungen in der Verkehrsorganisation. Auf der Hütteldorfer Brücke wird aufgrund der Wendeschleife des Zusatzbusses eine Situation mit Linksverkehr eingeführt. Im Bereich der Kennedy Brücke wird stadtauswärts der Linksabbieger Richtung Hietzing stark verkürzt. "Allein durch diese Maßnahme ist zu erwarten, dass sich die Fahrzeuge bis zur Wienzeile, Kreuzung Winckelmannstraße zurückstauen", so Nosé. Die parallel zum Wiental verlaufende Linzer sowie Hütteldorfer Straße werden vom ÖAMTC aufgrund des verstärkten Schienenverkehrs nicht als Ausweichstrecken empfohlen. "Seitens der Stadt Wien wurde zwar versprochen, dass diese baustellenfrei bleiben, Notfallgebrechen oder Ähnliches kann es jedoch immer geben", erklärt Nosé. Der Club empfiehlt daher, wenn möglich auf Schnellbahn und Straßenbahn umzusteigen.

Club fordert: Nach Bauarbeiten den Ist-Zustand wieder herstellen

Wegen der Einführung von Zusatzbussen werden im betroffenen Bereich einige Parkplätze temporär wegfallen und einzelne Spuren geändert bzw. gestrichen. "Wir verlassen uns auf die Verantwortlichen der Stadt Wien, dass diese Bereiche nach den Bauarbeiten dem motorisierten Individualverkehr zurückgegeben und die ursprüngliche Verkehrsorganisation wieder hergestellt wird", fordert der ÖAMTC-Verkehrsexperte. "Diese temporären Maßnahmen dürfen keinen weiteren, dauerhaften Beitrag zur Behinderung des Autoverkehrs darstellen, wie das in Vergangenheit bereits geschehen ist."

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