SP-Schlögl: Werner Faymann soll bleiben

Tiefgreifende Veränderung in der Politik vornehmen, Personaldebatten lenken nur ab

Wien (OTS/SK) - Der ehemalige SPÖ-Innenminister und jetzige Bürgermeister von Purkersdorf, Karl Schlögl, hat sich heute gegen Personaldiskussionen in der SPÖ nach der Bundespräsidentschaftswahl gewandt. "Ich habe es heute in Interviews bereits betont, ich bin gegen eine Ablösediskussion rund um Werner Faymann als Vorsitzenden der SPÖ und Bundeskanzler. Das lenkt nur ab von den wirklich wichtigen Aufgaben, nämlich als SPÖ die richtigen Projekte für die Bevölkerung anzugehen. Das ist die letzte Chance und der richtige Zeitpunkt dafür. Ich war immer für eine Politik ganz nahe an den Anliegen der BürgerInnen. Deswegen ist auch die jetzige Asylpolitik der Bundesregierung richtig und notwendig. Da muss man genau hinhören und in der Programmdebatte der SPÖ moderne Antworten geben. Es ist total verfehlt, wenn nun Rücktritte als Lösungen vorgetäuscht werden. Das ist eine Themenverfehlung", so Schlögl. ****

Er sei sicher, dass SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann nun nicht zur Tagesordnung übergehe. Im Gegenteil, der Bundeskanzler werde alles daran setzen, die richtigen Projekte mit der ÖVP in der Regierungsarbeit umzusetzen. "Viele Menschen brauchen Arbeit und ein besseres Einkommen. Das ist das Um und Auf in der sozialen Frage und in der Wirtschaft und nicht, wer welche Funktion besetzt", steht für den Purkersdorfer Bürgermeister fest. (Schluss) bj

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