ÖH: Kein deutschnationaler Burschenschafter als Bundespräsident

Stichwahl richtungsweisend für solidarisches Miteinander

Wien (OTS) - Nach dem ersten Wahlgang der Bundespräsidentschaftswahlen zeigt sich, dass weder die Regierungsparteien noch die unabhängigen Kandidat_innen zufriedenstellende Antworten auf die rechte Hetze der FPÖ finden konnten.
Dass Norbert Hofer mit großem Abstand als Sieger aus dem ersten Wahlgang hervorgeht ist Ergebnis der jahrelangen Politik des Sozialabbaus und der Fremdenfeindlichkeit der Bundesregierung. "Dass die Anbiederung der Bundesregierung an die rechte Politik der FPÖ der falsche Weg ist, muss spätestens seit gestern Abend klar sein. Das Ergebnis zeigt uns, die Menschen gehen zum Schmied und nicht zum Schmiedl", so Lucia Grabetz vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.

Die FPÖ steht wie keine andere Partei für eine Politik der Ausgrenzung und Hetze.
Die Stichwahl in vier Wochen wird richtungsweisend für die österreichische Politik sein. "Ein deutschnationaler Bundespräsident der rechtes Gedankengut vertritt wäre eine Katastrophe für Österreich. Wir brauchen keine Spaltung der Gesellschaft sondern solidarische Politik", stellt Grabetz klar.

Die ÖH ruft daher zur großen Demonstration gegen Norbert Hofer und die FPÖ am 19. Mai in Wien auf. Hofer kann als Bundespräsident nur durch ein Zusammenwirken aller antifaschistischen Kräfte verhindert werden. "Wir rufen daher alle dazu auf, am 22. Mai wählen zu gehen und einen freiheitlichen Bundespräsidenten zu verhindern", so Grabetz abschließend.

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