VSStÖ/AKS: SPÖ braucht inhaltliche und personelle Neuausrichtung!

Rücktrittsaufforderung von Ederer keine Einzelmeinung. Faymann-Doskozil-Kurs ist klar gescheitert.

Wien (OTS) - "Der Faymann-Doskozil-Kurs ist klar gescheitert. Wenn die SPÖ keine menschliche und soziale Alternative zur FPÖ mehr darstellt, dann wird sie jede Wahl verlieren. Was es jetzt braucht ist eine rasche inhaltliche und personelle Neuausrichtung und eine Rückbesinnung auf Grundwerte und Menschlichkeit", kommentieren die Vorsitzenden der Jugendorganisationen Katrin Walch (VSStÖ) und Christina Götschhofer (AKS) das gestrige Ergebnis der Bundespräsident_innen-Wahl.

"Der Schwenk von Faymann hin zu einer Politik der Begrenzung für Menschenrechte und der internationalen Abschottung ist von den Wähler_innen klar abgestraft worden", so die Vorsitzenden weiter. Die Wähler_innenstromanalyse im Vergleich zur letzten Nationalratswahl zeigt, dass die SPÖ viele Wähler_innen an Alexander Van der Bellen verloren hat. Fast jede_r Vierte ist aber diesmal gar nicht erst zur Wahl gegangen. "Die Menschen erwarten von der SPÖ eine soziale und menschliche Politik. Mit seinem Kurswechsel hat Faymann viele ehemalige SPÖ-Wähler_innen vergrault oder so sehr enttäuscht, dass sie nicht mal mehr zur Wahl gegangen sind. Dieses Debakel hat deshalb er zu verantworten", ärgern sich die Vorsitzenden.

"Brigitte Ederers Forderung nach einem Rücktritt von Faymann ist keine Einzelmeinung. Es muss einen Unterschied machen, ob die FPÖ oder die SPÖ regiert. Wir fordern deshalb die rasche Einberufung eines Bundesparteivorstandes und eine breite Debatte über die künftige inhaltliche und personelle Ausrichtung", so Walch und Götschhofer abschließend.

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