„Thema“ am 26. April: 30 Jahre nach der Katastrophe – die vergessenen Kinder von Tschernobyl

Außerdem: Was in Österreich getan wird, wenn Erwachsene verschwinden

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Dienstag, dem 26. April 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Vermisst

8.031 Menschen wurden 2015 in Österreich als vermisst gemeldet. Mehr als 90 Prozent von ihnen sind innerhalb eines Monats wieder aufgetaucht. Einige Vermisstenfälle entwickeln sich zu langwierigen Kriminalrätseln – und zu einer großen Belastung für die Angehörigen. So zum Beispiel das Verschwinden zweier junger Männer aus Oberösterreich: Maximilian Baumgartner und Andreas Leitner wollten im September vergangenen Jahres spät abends noch auf ein Bier gehen. Das letzte Lebenszeichen stammt aus einer Überwachungskamera der Polizei, die das Auto der beiden in jener Nacht an einem Kreisverkehr in Bad Leonfelden gefilmt hat. Dann verlieren sich alle Spuren. Ebenso spurlos verschwunden ist vor einem Jahr die 24-jährige Katharina Kirchmair aus Tirol. Dagmar Wohlfahrt und Andrea Poschmaier besuchen die Angehörigen und recherchieren, was in Österreich getan wird, wenn Erwachsene verschwinden.

30 Jahre nach der Katastrophe – die vergessenen Kinder von Tschernobyl

Am 26. April 1986 – vor 30 Jahren – ereignete sich die bis heute größte Nuklearkatastrophe der Geschichte: der Super-GAU im ukrainischen Atomkraftwerk Tschernobyl. In der Woche des 30. Jahrestages des Reaktorunglücks widmet sich der ORF in zahlreichen Sendungen in Fernsehen, Radio und Online der Katastrophe und ihren Folgen (Details unter http://presse.ORF.at): „Maxim war ein fröhlicher Knabe“, sagt seine Mutter, „aber eines Abends habe ich beim Baden die vielen blauen Flecken an seinem Körper entdeckt.“ Der Vierjährige ist an Leukämie erkrankt. Die lebensrettende Behandlung müssen die Eltern größtenteils selbst bezahlen. „Wir mussten alles zu Geld machen, sogar unsere Kuh, um Medikamente kaufen zu können“, sagt der junge Familienvater. Ein kleines Stück Land und ein paar Nutztiere, das war die Lebensgrundlage der Familie Myslik. Leukämie – ein Schicksal, das Maxim mit vielen Kindern in der Ostukraine teilt. Das ehemalige Industriegebiet der UdSSR ist ökologisch schwer belastet. Eine Folge der Atomkatastrophe von Tschernobyl und der jahrzehntelang betriebenen Schwerindustrie. Der Pädagoge Dr. Christoph Otto hat es zu seiner Lebensaufgabe gemacht, den kranken Kindern von Tschernobyl zu helfen: „Es ist schrecklich für Eltern zu merken, nur weil ich arm bin, muss mein Kind sterben.“ Spitäler und Kinderheime werden mit Medikamenten, medizinischen Geräten und Geld unterstützt. Christoph Seibel hat die Hilfsprojekte von Global 2000 besucht und ist auf berührende Schicksale gestoßen.

„Dancing Stars“ – wenn aus Tanzen Liebe wird

In der aktuellen zehnten Staffel von „Dancing Stars“ erobert Maria Santner gerade mit Russkaja-Sänger Georgij Makazaria die Herzen vieler Fans. Vor zwei Jahren hat die attraktive Oberösterreicherin aber vor allem das Herz ihres damaligen Tanzpartners gewonnen. Mit dem ehemaligen Musiker Marco Angelini tanzte die 29-Jährige bis ins Finale bei „Dancing Stars“. Die Leidenschaft, die die beiden gemeinsam auf das Tanzparkett brachten, ging aber weit über den Ballroom hinaus. Mittlerweile ist der 31-jährige Steirer zu seiner Partnerin nach Wels gezogen, hat sich von der Showbühne zurückgezogen und arbeitet in Oberösterreich als Assistenzarzt. Katharina Krutisch hat das junge Paar im neuen gemeinsamen Zuhause besucht und mit ihnen über ihr neues Leben, ihre Zukunft, über das Tanzen und die Liebe gesprochen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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