NEOS zu 30 Jahre Tschernobyl: Diese Katastrophe darf sich nicht wiederholen

Michael Pock: „Der europaweite Ausstieg aus teurer und unsicherer Technologie ist das Zukunftsziel“

Wien (OTS) - „Auch 30 Jahre nach der Kernschmelze im Reaktorblock 4 des AKW Tschernobyl machen mich die Bilder tief betroffen“, zieht NEOS-Umweltsprecher Michael Pock Bilanz. „Der schreckliche Unfall und dessen Folgen haben letztendlich zu einem langsamen Umdenken in Europa geführt. Das bis heute andauernde Leiden unzähliger Menschen im direkten Einzugsbereich der Reaktorkatastrophe darf nicht vergessen werden!“

„Der europaweite Verzicht auf Nuklearenergie zur Stromgewinnung ist der richtige Weg“, gibt sich Michael Pock überzeugt. „Es gibt genügend sichere und billigere Alternativen. Subventionen des Nuklearsektors sind völlig abzuschaffen. In diesem Sinne stehen wir auch hinter der Klage Österreichs gegen den Ausbau von Hinkley Point C im Vereinigten Königreich.“

Die jahrzehntelange Subventionierung der Atomenergie hat den Markt verzerrt und die Entwicklung von Technologien im Bereich erneuerbarer Energien gehemmt. Wofür NEOS aber weiterhin eintritt, ist die Investition in die Sicherheit bestehender Anlagen und die Forschung an nuklearer Sicherheit. „Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass viele Reaktoren in Europa noch lange weiterbestehen werden“, schließt Michael Pock. „Daher begrüßen wir Investitionen in deren Sicherheit. Wir müssen alles daran setzen, den mit Ablaufdatum versehenen Nuklearbereich so sicher wie möglich in den Ruhestand zu versetzen.“

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