UBM erzielt 2015 neuen Leistungs- und Ergebnisrekord

Aktionäre profitieren von Erhöhung der Dividende um 35 Cent auf 1,60 Euro

Wien (OTS) - Die an der Wiener Börse notierte UBM Development AG präsentiert heute die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres. Der Immobilienentwickler konnte 2015 zum dritten Mal in Folge neue Rekorde aufstellen. Die Produktionsleistung stieg um 73,1% auf 593,3 Mio. Euro, der Umsatz um 37,7% auf 307,8 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) wuchs um 99,6% auf 50,3 Mio. Euro, der Jahresüberschuss um 69,5% auf 37,3 Mio. Euro. Das abgelaufene Geschäftsjahr war auch von einem deutlichen Produktivitätszuwachs gekennzeichnet. Während die Produktionsleistung um „nur“ 73,1% anstieg, wuchs das Ergebnis des Konzerns vor Steuern um 99,6%. Die Eigenkapitalrentabilität verbesserte sich von 13,9% auf 15,1% und die Gesamtkapitalrentabilität von 5,7 % auf 6,8%.

Die enorme Verbesserung resultiert zum Teil aus dem Merger von Entwicklungskapazitäten in Deutschland und Österreich sowie aus einer forcierten Verwertung des Portfolios. Seit dem Merger der PIAG positioniert sich UBM als reiner Trade Developer und baut das Portfolio konsequent ab. Letztes Jahr wurden 13 Projekte mit einem Gesamtverkaufspreis von über 380 Mio. Euro platziert und damit ein Net Cash-in von 170 Mio. Euro lukriert. Dadurch verbesserte sich die Eigenkapitalquote um 4,1 Prozentpunkte auf 28,0%.

Aufgrund der hervorragenden Entwicklung soll die Dividende von 1,25 Euro um 35 Cent oder 28% auf 1,60 Euro je Aktie erhöht werden. Mit einer Rendite von 4,7% erreicht UBM unter den an der Wiener Börse notierten Immobilienaktien die höchste Dividendenrendite.

Positiver Ausblick

2016 soll der Netto-Geldzufluss aus Immobilienverkäufen bei etwa 100 Mio. Euro liegen. Bereits im traditionell schwachen ersten Quartal wurden 4 Immobilien gewinnbringend mit einem Net Cash-in von 31 Mio. Euro verkauft. Zusätzlich konnten im ersten Quartal Forward Deals für das noch im Bau befindliche Holiday Inn Frankfurt Gateway Gardens und den Bauteil 4 des Quartier Belvedere Central abgeschlossen werden. Der infolge des historisch niedrigen Zinsniveaus hohe Investmentdruck führt immer mehr zu Vorziehkäufen.

„Die Portfolioreduktion ist aber nicht Selbstzweck. Ziel ist eine langfristige Wertsteigerung des Vermögens“, sagt CEO Karl Bier. Ein optimales Ergebnis hat Vorrang vor einem schnellen Verkauf. Auch vom geplanten Länder- und Asset-Klassen übergreifenden Paketverkauf nimmt UBM Abstand. Die Immobilien sollen einzeln verkauft werden, da en detail ein deutlich besserer Preis als en gros erzielt werden kann.

Bei einem weiteren Anhalten der guten Stimmung auf den Immobilienmärkten und der forcierten Umsetzung des Geschäftsmodells, erwartet der Vorstand im laufenden Geschäftsjahr das hohe Niveau von Produktionsleistung und Ergebnis halten zu können.

Fit für die Zukunft

Nach erfolgreicher Integration von Strauss und Partner in den Konzern macht sich UBM fit für die Zukunft. Strategisch wird sich UBM - wie schon angekündigt - auf die zentralen Asset-Klassen Hotel, Büro und Wohnen konzentrieren. Den nächsten Wachstumsschub wird der Ausbau des hochprofitablen Hotelbereichs bringen. Die dafür notwendige Neuorganisation soll bereits in der zweiten Hälfte 2016 in Angriff genommen werden.

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