Grazer Krauthäuptel-Bauern garteln mit 1.500 Grazer Kindern

Mit einem besonderen Projekt starteten die Produzenten in die neue Saison

Graz (OTS) - Es gibt wohl nicht viele Gemüsesorten, die ihren Namen einer Stadt zu verdanken haben: Der Grazer Krauthäuptel gehört jedenfalls dazu. Deshalb gaben Stadtrat Kurt Hohensinner, Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Maria Pein, AMA-Produktmanagerin Karin Silberbauer und der Sprecher der Grazer Krauthäuptel-Bauern Markus Hillebrand das offizielle Startzeichen für die Grazer-Krauthäuptel-Saison gemeinsam mit Kindern des Kindergartens Kaiser-Franz-Josef-Kai in Graz.

Garteln mit den Jüngsten

In diesen Tagen pflanzten die Grazer-Krauthäuptel-Bauern in insgesamt 21 Kindergärten gemeinsam mit 1.500 Kindern in eigens angelegten Hochbeeten Grazer Krauthäuptel. Vizepräsidentin Maria Pein zeigte sich begeistert von dieser Aktion: "Unsere Bauern und Bäuerinnen sind Botschafter für gesundes und regionales Gemüse geworden. Sie haben die Jungpflanzen gemeinsam mit den Kindern gepflanzt und dabei viele Fragen beantwortet!" In den kommenden Wochen werden die Kinder hautnah miterleben, wie der Salat wächst und er bei entsprechender Pflege bald geerntet und gegessen werden kann. Stadtrat Kurt Hohensinner: "Der Kindergarten ist - neben dem Elternhaus - für Kinder ein prägender Lebensraum. In unseren Kindergärten wird ein bedeutender Beitrag geleistet, um den Jüngsten gesunde Lebensmittel und deren Herkunft nahe zu bringen. Deshalb freuen wir uns sehr über dieses Engagement der Grazer-Krauthäuptel-Bauern!"

Typisch violett-rotes Randerl und prallvoll mit Vitaminen

Keine Sorge - auch ohne eigenen Garten kann man den Steirer unter den Salaten genießen! Mehr als 10 Mio. Stück kultivieren die rund 100 Gemüsebauern im Grazer Raum und in der Südoststeiermark. Der knackige Grazer Krauthäuptel mit seinem typisch violett-roten Randerl ist jetzt in voller Frische da und hat bis Ende Oktober Saison. Gezogen in den Folienhäusern gibt es ihn sogar bis Mitte Dezember. Und sein zart-knackiger, leicht süßlicher, bitterfreier Geschmack ist bei Kennern besonders beliebt. Einfach zum Reinbeißen!

Bauern hoffen auf gute Anbausaison

Sprecher der Grazer Krauthäuptel-Bauern Markus Hillebrand: "In den Jahren 2013 und 2014 mussten wir aufgrund der immer häufiger auftretenden Wetterkapriolen große Ernteeinbußen hinnehmen. Der bisherige Witterungsverlauf 2016 war gut, sodass rechtzeitig zum Saisonauftakt Grazer Krauthäuptel in bester Qualität zur Verfügung steht. Selbstverständlich hoffen wir auf eine weiterhin gute Saison 2016!" Mit der heurigen Kindergartenaktion soll den Kindern gezeigt werden, was in gesundem Gemüse steckt und wieviel Aufmerksamkeit es braucht, um dieses zu produzieren.

Karin Silberbauer, die als AMA-Marketingleiterin für Obst & Gemüse in Wien und der Steiermark Gemüsebeete für Kindertagesstätten zur Verfügung stellt, betonte: "Eine wesentliche Aufgabe des Projekts ist es, Kinder für den Anbau von Gemüse zu sensibilisieren und damit zum gesunden Konsum anzuregen. Indem wir ihnen ermöglichen, ihr Gemüse selbst zu pflanzen und anschließend zu genießen, kommen wir dem Ziel - Obst und Gemüse fünfmal am Tag - ein gutes Stück näher!" Auch der Präsident des Österreichischen Gemüsebauverbands, Fritz Rauer, zeigte sich überzeugt: "Unsere steirischen Gemüsebaubetriebe bieten beste regionale, saisonale Produkte an - mit dem Grazer Krauthäuptel eine Spezialität, die von den Konsumenten sehr geschätzt wird. Projekte wie dieses sind eine ideale Investition in die Zukunft, um dieses Bewusstsein schon bei den Kindern zu stärken."

Spielerisch lernen. Und: Ernte- und Genussfest

Die Leiterin des Kindergartens Kaiser-Franz-Josef-Kai, Birgit Javernik, spricht stellvertretend für ihre Kolleginnen: "Ein tolles Projekt, denn was gibt es Schöneres, als einen Salat, den man mit eigenen Händen gepflanzt und gehegt hat, schließlich genießen zu können. Wir werden, sobald der Salat erntereif ist, mit den Kindern auch ein Ernte- und Genussfest gestalten und sie so an den bewussten Umgang mit Lebensmitteln heranführen."
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