Spatenstich für die AHS Wien West

Wien (OTS/RK) - Heute feierten Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek, Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorszky, Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner und Wolfgang Gleissner, Geschäftsführer der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) den offiziellen Spatenstich für die Errichtung der AHS Wien West in Wien-Penzing.

Auf dem Areal der ehemaligen Biedermann-Huth-Raschke Kaserne in der Steinbruchstraße errichtet die BIG im Auftrag des Bildungsministeriums eine neue allgemeinbildende höhere Schule mit Schwerpunkt Sport: die AHS Wien West. "Die BIG investiert rund 25 Millionen Euro in das Projekt", sagt BIG Geschäftsführer Wolfgang Gleissner. Wo bis Ende 2014 noch Soldaten ein- und ausgingen, sind bald Schüler unterwegs. Läuft alles nach Plan wird rund zwei Jahre lang gebaut.

„Dieses Schulbauprojekt vereint denkmalgeschützte Bausubstanz und neue Architektur. Die offenen und mit vielen Freiflächen für offenes Lernen gestalteten Terrassen werden sicherlich zum entspannten Lernen einladen. Auch auf die zentrale Lerninsel im Erdgeschoß, die innovative Lernsettings ermöglicht freue ich mich schon ganz besonders. Die großzügigen Sportstätten ermöglichen eine moderne und zeitgemäße Sportausbildung“, so Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

„Mit diesem Neubau werden im Westen Wiens wichtige Schulplätze geschaffen, gerade Penzing ist ein stetig wachsender Bezirk. Besonders freut mich auch, dass die neue Schule in der Unterstufe als Wiener Mittelschule, also als gemeinsame Schulform für 10- bis 14-Jährige geführt wird“, betont der Wiener Stadtschulratspräsident Jürgen Czernohorszky.

Um Platz für den Neubau zu schaffen, wurden noch bis vor kurzem die notwendigen Abbrucharbeiten durchgeführt. Von den vier bestehenden Gebäuden wurden zwei ehemalige Lager- und Werkstättenhallen abgebrochen. Die anderen beiden, das Mannschaftsgebäude und die vormalige Reithalle, stehen unter Denkmalschutz und bleiben größtenteils erhalten. Das Mannschaftsgebäude wurde zur Hälfte abgebrochen. Es wird dann mit dem Erweiterungsbau verbunden.

Die Schule wird nach den Plänen der ARGE AHS Wien West, bestehend aus Shibukawa Eder Architects und F+P Architekten ZT GmbH, offen und luftig gestaltet. Raumhohe Fenster bringen viel Tageslicht ins Innere. 34 Stammklassen, Sonderunterrichtsräume und die Verwaltung sind auf rund 12.300 Quadratmetern untergebracht. Terrassen und Freiflächen bieten Platz für offenes Lernen und Projektarbeiten. Der begrünte Innenhof lädt dazu ein, die Pausen draußen zu verbringen.

„Ausgangspunkt der städtebaulichen Überlegungen war für uns der Originalplan des gesamten Kasernenkomplexes. Wir haben das städtebauliche Prinzip der beiden vorgelagerten symmetrischen Baukörper in die vorhandene Struktur aufgenommen und gleichzeitig aus funktionellen Gründen den Neubau mit dem Altbestand verbunden. Die relativ niedrige ursprüngliche Bebauung haben wir mit einem dreigeschoßigen Neubau weitergeführt und so dem pädagogischen Aspekt und dem menschlichen Maßstab im Schulbau Rechnung getragen. Durch die Terrassierung der beiden Flügel zum Innenhof ist ein interessanter und lebendiger, nach Süden hin offener und kommunikativer Schulhof entstanden, was uns ein Anliegen war“, kommentiert Arch. DI Martin Schrehof, F+P ARCHITEKTEN ZT GMBH das bauliche Konzept für die neue AHS Wien West.

Die rund 2.000 Quadratmeter große frühere Reithalle wird saniert und zu zwei Einzel-Turnhallen inklusive Nebenräumen ausgebaut. Ein neuer ebenerdiger Gang verbindet diese Turnhallen mit dem Hauptgebäude, in dessen Untergeschoßen eine weitere Turnhalle errichtet wird. Im Außenbereich gibt es eine Weitsprunganlage, eine 60-Meter-Laufbahn, einen Hartplatz, ein Feld für Streetsoccer und eine Kugelstoßanlage.

Insgesamt 800 bis 900 Schüler werden künftig von rund 70 Lehrern an der AHS Wien West unterrichtet. Davon werden rund 300 Schüler aus dem Schulleistungssportzentrum Wien West in die neue Schule übersiedeln. „Gerade für die Schülerinnen und Schüler unseres Leistungssportzweiges, die auf Grund von akutem Platzmangel in der Stammschule Maroltingergasse nun schon seit sieben Jahren in einer Containerschule in der Spallartgasse unterrichtet werden, bietet dieses neue Gebäude tolle Möglichkeiten. 18 Klassen des Leistungssportgymnasiums, also ca. 300 Schülerinnen und Schüler, werden hier ein neues Zuhause finden", sagt Robert Parma, Ausbildungskoordinator Leistungssport.

Zahlen, Daten, Fakten: o Investitionen: rd. 25 Mio. Euro o Grundstücksgesamtfläche: rd. 11.200 m² o Schule Nettoraumfläche: rd. 12.300 m² o Turnhalle Nettoraumfläche: rd. 2.000 m² o Abbruchvolumen pro Lagerhalle: je rd. 7.500m³ o Abbruchvolumen Mannschaftsgebäude: rd. 5.700m³ o Abbruch Außenanlagen: rd. 3.000m³ o Abbruchvolumen gesamt: rd. 23.700m³

Fotos in Kürze auf www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar. (Schluss)ssr

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