Hofburgwahl 2016: Klares Ja zum arbeitsfreien Sonntag!

Anlässlich der Bundespräsidentenwahl befragte der Katholische Familienverband die Kandidaten.

Wien (OTS) - Anlässlich der Bundespräsidentenwahl fragte der Katholische Familienverband die Kandidaten, was für sie Familie ist, wie sie zum arbeitsfreien Sonntag stehen und was sie zur Generationengerechtigkeit beitragen würden.

Der Sonntag soll weitgehend arbeitsfrei bleiben; eine Lockerung der Sonntagsruhe steht nicht zur Diskussion – darüber sind sich die fünf Kandidaten Irmgard Griss, Rudolf Hundstorfer, Norbert Hofer, Andreas Khol und Alexander Van der Bellen einig. Nachdem im Wahlkampf bislang vor allem das Thema Flüchtlinge und die Diskussion um die Kompetenzen des Bundespräsidenten dominierten, hat der Katholische Familienverband allen sechs Kandidaten, die am kommenden Sonntag zur Bundespräsidenten-Wahl antreten, drei Fragen gestellt. Richard Lugner hat trotz Nachfragen nicht geantwortet.

Generationengerechtigkeit ist für Griss dann gegeben, wenn sich junge Menschen ohne Zuwendung ihrer Eltern eine Existenz aufbauen und eine Familien gründen können; für Hundstorfer ist es notwendig, das Pensionsalter anzuheben, für Hofer wäre ein gerechteres Steuerrecht zielführend, Khol würde darauf schauen, dass alle Regierungsmitglieder bei allen Themen auch die Jungen verpflichtend einbinden und Van der Bellen plädiert für ein flexibleres Pensionssystem.

Bei der Frage nach der Familiendefinition reichen die Antworten von „alle Formen des Zusammenlebens“, über „Verantwortung füreinander übernehmen“ bis zur „idealen“ Familie, Alleinerzieher- und Patchworkfamilie.

„Wir müssen Familien und ihre Anliegen vor jeder Wahl aktiv zum Thema machen“, ist Familienverbandspräsident Alfred Trendl überzeugt. „Nachdem Kinder nicht wählen dürfen, ist es besonders wichtig den Familien klar zu machen, dass sie es sind, die eine familienfreundliche Politik einfordern müssen.“ Mit den Fragen zum Familienbild, zum arbeitsfreien Sonntag und zur Generationengerechtigkeit, will der Katholische Familienverband eine Orientierungshilfe bieten und gleichzeitig die Kandidaten für das Thema Familie sensibilisieren. Trendl appelliert an alle Familien des Landes: „Gehen Sie zur Wahl, denken Sie an die nächste Generation und stimmen Sie auch im Interesse ihrer Kinder!“

Die ausführlichen und ungekürzten Antworten der fünf Kandidaten finden Sie auf der Homepage www.familie.at unter:
http://www.familie.at/site/oesterreich/presse/aktuelles/article/3256.html

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