Halbjahresbilanz 2015/16: dm Österreich im Jubiläumsjahr

Nachbarschaftsinitiative {miteinander} und erfolgreiches Zwischenergebnis mit plus 4,7 %

Salzburg/Wals (OTS) -

  • Teilkonzern Österreich/CEE wächst mit 7,9 %, der Gesamtkonzern mit 6,8 %
  • Investitionen in Ladenbild und Logistik
  • 40 Jahre dm Österreich bringt mehr {miteinander}
  • Export der Drogistenausbildung in die Verbundenen Länder
  • VfGH prüft Apothekenmonopol für rezeptfreie Arzneimittel
  • dmBio und österreichische Hersteller punkten im Bio-Regal

Salzburg/Wals, 21. April 2016. Mit einem Umsatzplus von 4,7 % auf 415 Millionen Euro bei konstanter Filialanzahl (plus ein Standort zum Vorjahr) blickt dm drogerie markt auf ein höchst erfolgreiches Halbjahr Herbst/Winter am österreichischen Markt zurück. Im dm Teilkonzern Österreich/CEE, dem neben Österreich die zehn Verbundenen Länder Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Rumänien, Bulgarien und Mazedonien angehören, konnte der Umsatz zur Halbjahresbilanz 2015 um 7,9 % auf 1,08 Milliarden Euro gesteigert werden (kursbereinigt plus 7,8 %). Konzernweit liegt das Wachstum in den zwölf europäischen dm Ländern bei 6,8 % auf 4,78 Milliarden Euro (nicht wechselkursbereinigt).  

dm konnte die Umsätze nicht nur in Summe kräftig steigern, sondern auch pro Standort stark zulegen: Seit dem 31.3.2015 wurden im Konzern 133 zusätzliche Filialen eröffnet (plus 4,2 %), die Anzahl der Mitarbeiter wuchs um 2.348 Menschen. Im Teilkonzern Österreich/CEE wurden 33 zusätzliche Läden eröffnet (davon ein Standort in Österreich) und 770 Arbeitsplätze geschaffen (davon 154 in Österreich). „Das laufende Geschäftsjahr stand und steht weiterhin im Zeichen von ‚immergünstig’: Das Dauerpreisversprechen von dm bedeutet, dass unsere Kunden von einem am Markt höchst attraktiven Preisniveau profitieren, ohne sich mit Schnäppchenjagd und Bevorratung quälen zu müssen“, betont Mag. Martin Engelmann, Vorsitzender der dm Geschäftsführung.

Großes Augenmerk legt dm weiterhin auf die laufende Weiterentwicklung des Ladenbildes und die qualitative Expansion. Allein in den letzten sechs Monaten eröffneten in Österreich 17 Filialen mit komplett neuer Ausstattung nach einem Umbau oder einer Übersiedlung und teils mit vergrößerter Fläche. „Dank Barrierefreiheit können wir nun auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen ein ungetrübtes Einkaufserlebnis bieten“, so Martin Engelmann. Im zweiten Geschäftshalbjahr stehen weitere Investitionen in die Modernisierung der Standorte im Ausmaß von rund 25 Millionen Euro an, die unter anderem in die flächendeckende Ausrollung des neuen Ladenbildes fließen. Insgesamt sollen im Geschäftsjahr 2015/16 80 Filialen erneuert, modernisiert und teilweise vergrößert werden. Auch die Logistik bei dm wird ausgebaut: Im Juli 2016 nimmt das neue Volumen-Verteilzentrum in Enns seinen Betrieb auf und wird eine zusätzliche Lagerkapazität von 4.000 Palettenplätzen für großvolumige Produkte bieten. 

40 Jahre, 40 Geburtstagsprojekte

Um sich bei den Österreicherinnen und Österreichern für die große Verbundenheit in den letzten 40 Jahren zu bedanken, startete dm im Jänner die Nachbarschafts-Initiative {miteinander}: Alle Mitarbeiter, Kunden und Partner von dm waren eingeladen, Ideen für kulturelle, soziale oder ökologische Gemeinschaftsprojekte mit lokalem Bezug einzureichen. Aus diesen über 400 Vorschlägen wählen dm Mitarbeiter und eine Fachjury nun 40 {miteinander}-Projekte aus, die in den kommenden Monaten realisiert werden. Laufende Infos dazu werden auf der Plattform dm-miteinander.at sichtbar gemacht.

Mehr Miteinander steht auch im Fokus der neuen Kampagne „Für alles, was wir sind“, mit der dm auf sämtlichen Kommunikationskanälen ins Geschäftsjahr startete. Die Kampagne stellt statt Models echte Kundinnen und Kunden vor und betrachtet sie als Teil ihres sozialen Netzes. Denn erst die Interaktion mit anderen macht einen Menschen zu dem, was er ist – diese Erkenntnis wird in den neuen TV-Spots deutlich: Die Darsteller wurden nicht nach ihrem Äußeren gecastet, sondern nach ihren inspirierenden Lebensgeschichten. Unter www.wir.meindm.at sind alle dazu eingeladen, ihre persönliche Geschichte zu erzählen und wichtigen Menschen Danke zu sagen. 

Erneut „sehr gut“ der Mitarbeiter

Anfang 2016 fand die dritte Mitarbeiterbefragung im dm Teilkonzern Österreich/CEE statt – mit der überwältigenden Beteiligung von mehr als 10.000 Menschen, die mit ihrer Teilnahme wertvolle Impulse zur Weiterentwicklung des Unternehmens und für die Qualitätssicherung gaben. Dabei stellte die überragende Mehrheit der Mitarbeiter dem Unternehmen erneut ein sehr gutes Zeugnis aus. Das hohe Niveau der Arbeitsplatzqualität, welches bereits 2010 und 2013 aufgezeigt wurde, konnte damit erhalten und weiter ausgebaut werden.

Drogistenausbildung wird „exportiert“

Bei der Drogistenlehre setzt dm auf die Stärkung des Berufsbildes. Erstmals konnte in Zusammenarbeit mit dem Drogistengremium der Wirtschaftskammer und den Berufsschulen eine einheitliche Unterlage zur fachlichen Ausbildung erstellt werden. Die 1.000 Seiten umfassende Lernunterlage wird künftig in allen Filialen aufliegen und somit die duale Ausbildung vor Ort unterstützen.

Auch die zehn Verbundenen Länder in Südosteuropa sollen von der professionellen Lernunterlage profitieren: Vorgesehen ist eine Übersetzung in die jeweiligen Landessprachen, um den Beruf des Drogisten international zu festigen. Mit dem sogenannten „dm campus“ ist der Grundstein für eine duale Berufsausbildung im gesamten Teilkonzern gelegt: Ab Herbst 2016 wird in Salzburg und Wien eine internationale Pilotgruppe, bestehend aus 80 Teilnehmern aus elf Ländern, eine einjährige Ausbildung zum Drogisten am zweiten Bildungsweg starten. Das Angebot wurde in intensiver Zusammenarbeit mit Wifi und WKO entwickelt. 

Rezeptfreie Arzneimittel: dm wendet sich an Verfassungsgerichtshof

Seit Juni 2015 dürfen österreichische Apotheken rezeptfreie Arzneimittel versenden, die online bestellt wurden. Eine pharmazeutische Beratung ist lediglich auf Nachfrage des Kunden über Telefon oder Email vorgesehen. Verfassungsexperte Prof. DDr. Heinz Mayer kam in einem Gutachten zweifelsfrei zu dem Schluss, dass das Apothekenmonopol damit sachlich nicht mehr gerechtfertigt und somit verfassungswidrig ist. Drogisten müsste Verkauf von rezeptfreien Arzneimitteln erlaubt werden, wenn sie eine Beratung auf Nachfrage anbieten, wie dies beim Online-Geschäft der Apotheken der Fall ist. Das Preisniveau bei dm soll um 20 bis 30 Prozent unter dem der Apotheken liegen – eine vierköpfige Familie würde sich so rund 100 Euro jährlich ersparen.  

dmBio-Sortiment boomt

Weiterhin über allen Erwartungen entwickelt sich dmBio als erste Eigenmarke im dm Lebensmittelsortiment – mehr als 230 Produkte finden sich bereits in den Regalen. Parallel dazu verstärkt dm die Zusammenarbeit mit österreichischen Bio-Produzenten: Heimische Familienbetriebe wie die Rosenfellner Mühle, Pölzer Spezialitäten, Wald&Wiese, Ölmühle Fandler oder Naturbäckerei Bräuer beliefern dm mit hochwertigen, ausgewählten Bio-Spezialitäten. In Summe wird das Sortiment der aktuell rund 2.100 Bio-Lebensmittel stetig erweitert – zuletzt um zwölf Produkte der Marke Veganz.

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Mag. Stefan Ornig
Pressesprecher dm drogerie markt Österreich

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