Marktsondierungsreise in den Iran geplant

Bohuslav: Iran ist neuer Hoffnungsmarkt für heimische Exporteure

St. Pölten (OTS/NLK) - Der Export gehört zu den wichtigsten Säulen der niederösterreichischen Wirtschaft und fungiert als Wachstumsmotor. Damit dieser positive Trend auch weiterhin anhält, wird die niederösterreichische Exportoffensive fortgesetzt. In diesem Zusammenhang besucht Ende April eine Wirtschaftsdelegation unter der Leitung von Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav den Iran.

Aufgrund der traditionell guten und engen Beziehungen und der schrittweisen Aufhebung der Sanktionen seit dem vergangenen Sommer werden im Iran große Chancen gerade in den Bereichen Bau, Infrastruktur und Umwelttechnik für die heimischen Unternehmen gesehen. Wirtschaftslandesrätin Bohuslav meint dazu: „Beim Export geht es immer auch um die Fragen, welche Märkte zeigen eine Dynamik und bieten in den kommenden Jahren gute Absatzchancen für niederösterreichische Unternehmerinnen und Unternehmer. Hier ist der Iran ein enorm interessanter Markt für uns. Daher wollen wir die niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer beim Export weiter unterstützen und die ‚Türöffner-Funktion‘ für neue Märkte übernehmen.“

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl streicht besonders die Rolle der Außenwirtschaftsorganisation hervor: „ Am Beispiel dieser Marktsondierungsreise in den Iran zeigt es sich wieder einmal, wie einzigartig und wichtig diese Dienstleistung der Wirtschaftskammer für unsere Exportwirtschaft ist.“ Weltweit stünden 112 Außenwirtschafts-Stützpunkte den heimischen Betrieben zur Verfügung, um diese bei der Betreuung ihrer Export-Vorhaben zu unterstützen.

Und auch die Industrieellenvereinigung Niederösterreich (IV-NÖ) erhofft sich durch die Delegationsreise neue Exportchancen, wie IV-NÖ-Vizepräsident Dr. Andreas Ludwig betont: „Der Iran umfasst knapp 80 Millionen Einwohner und zeichnet sich durch ein hohes Wirtschaftswachstum aus. Das Land verfügt zwar über eine starke industrielle Basis, aber der Großteil der Industriestrukturen ist aufgrund der jahrelangen Wirtschaftssanktionen überaltert – hier tun sich große Marktchancen für niederösterreichische Industriebetriebe auf.“

„Die niederösterreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer produzieren qualitativ hochwertige Produkte, die sich im globalen Wettbewerb nicht verstecken müssen und sich international durchsetzen können. Mit unseren gemeinsamen Aktivitäten im Export wollen wir den heimischen Betrieben diese neuen Chancen und Möglichkeiten zeigen“, so Landesrätin Bohuslav, Präsidentin Zwazl und Vizepräsident Präsident Ludwig abschließend.

Nähere Informationen: Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon 02742/9005-12322, e-mail c.fuchs@noel.gv.at, bzw. Wirtschaftsagentur ecoplus, Mag. Andreas Csar, Telefon 02742/9000-19616, e-mail a.csar@ecoplus.at, http://www.ecoplus.at/.

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