Barmherzige Brüder Österreich bestellen Prof. Gerhard Stark als Ärztlichen Direktor für gesamte Ordensprovinz

Wien (OTS) - Mit Anfang April 2016 haben die Barmherzigen Brüder Österreich erstmals einen Ärztlichen Direktor für die gesamte Ordensprovinz ernannt. Univ.-Prof. Ing. Dr. Gerhard Stark (54) wird in der neu geschaffenen Position die medizinische Gesamtleitung für alle Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen der Österreichischen Ordensprovinz mit Standorten in Österreich, Ungarn, Tschechien und der Slowakei übernehmen.

„Wir freuen uns sehr, mit Prof. Gerhard Stark einen ausgewiesenen Experten für die Schlüsselfunktion des Ärztlichen Direktors der Ordensprovinz gefunden zu haben“, sagt Direktor Adolf Inzinger, Gesamtleiter der Österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder. „Mit seiner langjährigen ärztlichen Leitungs- und Beratungserfahrung werden wir gemeinsam mit dem Orden und den Ärztlichen Direktoren der einzelnen Standorte die hohe Qualität unserer medizinischen Versorgung weiter ausbauen und die Zukunft unserer Einrichtungen zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten bestmöglich gestalten.“

Gerhard Stark war seit 2011 Ärztlicher Direktor im Krankenhaus der Elisabethinen in Graz und seit 2012 zudem im Marienkrankenhaus in Vorau. Als Facharzt für Innere Medizin mit den Zusatzfächern Angiologie und Intensivmedizin leitete er zuvor acht Jahre als Vorstand die Abteilung für Innere Medizin am LKH Deutschlandsberg. Bis 2002 war Stark Leiter der Forschungsabteilung für Internistische Pharmakotherapie sowie stellvertretender Leiter der Klinischen Abteilung für Angiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin der MedUni Graz. Er hat an zahlreichen Forschungsprojekten mitgewirkt, die ihn u.a. zu Forschungsaufenthalten nach Deutschland und in die USA führten.

„Das Besondere der Barmherzigen Brüder ist die umfassende medizinische und pflegerische Versorgung, die stets den Mensch in seiner Gesamtheit in den Mittelpunkt stellt“, so Gerhard Stark. „Mit ihrer Innnovationsbereitschaft und Innovationsleistung prägen die Barmherzigen Brüder das Gesundheitswesen seit über 450 Jahren weltweit.“ Als Ärztlicher Direktor der Ordensprovinz werden die Vernetzung und der Know how-Transfer zwischen den einzelnen Institutionen sowie die Implementierung eines Lean Managements in den Einrichtungen wesentliche Aufgaben von Prof. Stark sein. „Dabei sehe ich mich auch als Unterstützer in der Weiterentwicklung der einzelnen Einrichtungen.“

Stark unterstreicht zudem die seit jeher wichtige Bedeutung der Lehr-und Forschungstätigkeiten in den Einrichtungen der Barmherzigen Brüder: „Die optimale Versorgung gemäß des Ordensgrundsatzes ‚Gutes tun und es gut tun‘ wird sich dabei auch zukünftig durch hervorragend ausgebildete und motivierte Ärzte und Pflegekräfte auszeichnen, die neben der fachlichen Kompetenz vor allem auch respektvolle, menschliche Zuwendung zeigen.“

Druckfähiges Bildmaterial unter
http://www.barmherzige-brueder.at/stark

Über die Barmherzigen Brüder Österreich

In der Österreichischen Ordensprovinz mit Standorten in Österreich, Tschechien, Ungarn und der Slowakei betreiben die Barmherzigen Brüder gemeinsam mit rund 8.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 12 Krankenhäuser sowie zahlreiche weitere Sozial- und Gesundheitseinrichtungen wie Alten- und Pflegeheime, Lebenswelten für Menschen mit Behinderungen, eine Therapiestation für Drogenkranke, Hospize oder Kureinrichtungen.

Nach dem Vorbild des Ordensgründers Johannes von Gott (1495-1550) betreuen die Barmherzigen Brüder Menschen ohne Ansehen der Herkunft, Religion, des Geschlechtes oder des sozialen Status und wollen nach ihren Möglichkeiten für alle Hilfesuchenden verfügbar sein. Ein Kennzeichen des Ordens ist der Versuch, innovative Antworten auf drängende Probleme im Gesundheits- und Sozialbereich zu geben und sich diesen mit Professionalität und christlichen Grundwerten zu widmen.

Die Österreichische Provinz ist eine von weltweit 21 Ordensprovinzen. Die Barmherzigen Brüder sind in 53 Staaten mit 455 Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens auf allen Kontinenten vertreten. Geführt werden die Einrichtungen von 1.105 Ordensbrüdern gemeinsam mit etwa 53.000 haupt- und 9.500 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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