FPÖ-Deimek zu Forschungsquote: Wo bleibt Evaluierung der Forschungsprämie?

Ergebnisse müssen auf den Tisch

Wien (OTS) - "ÖVP-Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner bejubelt die heimische F&E-Quote. Bei genauerem Betrachten relativieren sich die Jubelberichte allerdings. Die Forschungsprämie ist jedenfalls eine Standort-, aber kaum eine Forschungsmaßnahme“. kritisierte FPÖ-Forschungssprecher NAbg. Dipl.-Ing. Gerhard Deimek.

"Reinhold Mitterlehner beschwor gestern geradezu den Forschungsstandort Österreich. Wir haben innovative Unternehmen, die unsere Wettbewerbsfähigkeit und damit unseren Wohlstand sichern. Dennoch gibt es im F&E-Bereich für die Bundesregierung viel zu tun“, warnte Deimek davor, den Erfolg von Unternehmen als generellen Erfolg der Bürokratie zu verbuchen. „Es drängt sich die Frage auf, warum versucht wird, die Evaluierung der Forschungsprämie bis auf den St. Nimmerleinstag zu verzögern“, setzte Deimek nach. „Der Grund liegt wohl in der vermutlich mangelhaften Effizienz dieser Standortmaßnahme, die als Forschungsausgabe budgetiert wird“, forderte Deimek eine sofortige Evaluierung.

„Eine Anfragebeantwortung hat ergeben, dass es sich bei der Forschungsprämie um ein Instrument zur Förderung von Konzernen handelt und gleichzeitig KMU bedeutend unterrepräsentiert sind“, forderte Deimek die Verankerung eines Ausgleichsmechanismus. „Forschungsausgaben alleine sind zu wenig. Die direkte Forschungsförderung darf nicht zugunsten der Forschungsprämie stagnieren“, betonte Deimek.

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