Samariter auf vier Pfoten

Samariterbund feiert "Internationalen Tag des Rettungshundes" am 24. April

Wien (OTS) - "Die Samariterbund-Hundestaffeln sind für uns eine wichtige Stütze und helfen im Ernstfall dabei, Leben zu retten", sagt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, anlässlich des "Internationalen Tag des Rettungshundes" am Sonntag, dem 24. April 2016. "Die meisten Hundeführer sind ehrenamtlich bei uns tätig und durchlaufen mit ihren Hunden regelmäßig eine umfassende Ausbildung."

Um die hohen Anforderungen eines Rettungshundeteams zu erfüllen und auch auf lange Sicht die internationalen Qualitätsstandards zu gewährleisten, gehören Schulungen, Übungen und Prüfungen zur Routine. Im Durchschnitt dauert es ungefähr zwei Jahre, um die Hunde des Samariterbundes auszubilden. Dafür wird mindestens zwei Mal pro Woche trainiert.

Die Ausbildung der Hundeführerinnen und Hundeführer beinhaltet neben dem Training mit den Tieren auch Erste-Hilfe-Kurse, Kompass- und Kartenkunde sowie Schulung an den Funkgeräten. Diese Ausbildung erfordert viel Zeit, Kondition, Konsequenz und Geduld.
Die 32 Teams (Hundeführer plus Hund) der acht Rettungshundestaffeln des Samariterbundes in Wien, Niederösterreich, Kärnten, Tirol, der Steiermark und dem Burgenland sind 365 Tage im Jahr einsatzbereit.

Rettungshunde in Aktion
Wissenschaft und Technik können den Spürsinn eines Hundes bis heute nicht ersetzen. Eine geschulte Hundenase kann Moleküle auch in freier Natur auf weiten Strecken und in geringen Mengen wahrnehmen. So können zum Beispiel die Duftmoleküle einer vermissten Person beim so genannten „Mantrailing“ aufgespürt werden. Rettungshunde sind bei der Ortung von vermissten und verschütteten Personen nach Hauseinstürzen, Bränden, Flugzeugabstürzen und Zugunglücken oft der Technik überlegen, denn dank ihres Geruchssinns kann man mit wenig Personal ein großes Gebiet in kurzer Zeit absuchen.

Hunde zu Besuch
Ganz andere Aufgaben erfüllen die Therapiehunde des Samariterbundes, die ungefähr 100 Mal pro Jahr in Wien ausrücken. Ältere Leute, Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder (auch an Demenz) erkrankte Personen profitieren vom Kontakt mit den Samaritern auf vier Pfoten. Und für Kinder, die vielleicht noch nie einen Hund gestreichelt haben, ist so eine Begegnung ebenfalls eine außergewöhnliche Freude.

Kostenlose Broschüre
"Was die Samariterbund-Rettungshundestaffel-Teams leisten, ist wirklich beeindruckend. Sie investieren sehr viel Zeit in die Ausbildung ihrer Hunde, in Übungen und Einsätze, um zur Sicherheit von uns allen beizutragen. Dafür gebührt ihnen gerade am ‚Internationalen Tag des Rettungshundes‘ am 24. April 2016 besonderer Respekt", erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.
Einen Gratis-Folder zum Download sowie weitere Informationen über die Samariterbund-Rettungshunde findet man unter:
www.samariterbund.net/rettungsdienst/rettungshunde

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Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs

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Georg Biron

Tel.: 01 89 145-376 oder 0664/46 000 23


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