Volkshilfe: Fenninger einstimmig zum Vorstandsvorsitzenden der Sozialwirtschaft Österreich gewählt

Fenninger: „Wir werden uns auch weiterhin mit aller Kraft für den Interessensausgleich zum Wohl der ArbeitnehmerInnen einsetzen“

Wien (OTS) - Die Sozialwirtschaft Österreich wurde 1997 als Berufsvereinigung von ArbeitgeberInnen für Gesundheits- und Sozialberufe mit freiwilliger Mitgliedschaft von der Volkshilfe Österreich und weiteren Organisationen und Verbänden gegründet. Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe Österreich drückte bei der gestrigen Generalversammlung seine Freude über die erfolgreiche Entwicklung des Verbandes aus: „Als wichtigste freiwillige Interessensvertretung für Organisationen der Sozialwirtschaft ist der Verband die Stimme der gesamten Branche. Der SWÖ-Kollektivvertrag (vormals BAGS-KV) und die 2006 in Kraft getretene Satzung sind wahre Errungenschaften und zentrale Symbole eines starken Branchenzusammenhaltes. Das Bestreben, gleiche Arbeitsbedingungen für gleiche Tätigkeiten in ein und derselben Branche zu fassen wurde Schritt für Schritt in die Praxis umgesetzt. Darauf können wir stolz sein. Der SWÖ-Kollektivvertrag regelt heute mehr als 100.000 Arbeitsverhältnisse im österreichischen Sozialbereich.“

Fenninger wurde im Rahmen der gestrigen Generalversammlung einstimmig zum Vorstandsvorsitzenden der Sozialwirtschaft Österreich gewählt. Auch weiterhin bei der Gestaltung des SWÖ Kollektivvertrages mitwirken zu können, freut Fenninger besonders: „Soziale Dienste gemeinwohlorientierter TrägerInnen bauen auf Verlässlichkeit, Kontinuität und langfristige Verantwortlichkeit. Sie sind geprägt von Empathie für die Betroffenen und deren individuellen Lebenslagen. Gleichzeitig aktivieren sie Menschen für das Gemeinwohl und stellen dazu Betätigungs- und Beteiligungsmöglichkeiten bereit. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung, zur gelebten Demokratie und Solidarität“, sagt Fenninger. „Gerade in Zeiten zunehmender Ungleichheit, geprägt von Spaltung und demografischen Herausforderungen ist es von großer Bedeutung, für gerechte Bedingungen für alle einzutreten. Ich freue mich sehr, auch in Zukunft mit vollstem Elan für einen produktiven Interessensausgleich zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und den Organisationen der österreichischen Sozialwirtschaft eintreten zu dürfen!“.

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