ÖAMTC: Umfangreicher Baustellensommer steht bevor

Stadt Wien präsentierte „Highlights“ für diesen Sommer

Wien (OTS) - Dieses Jahr erwartet die Verkehrsteilnehmer in Wien wieder ein baustellenreicher Sommer. Derzeit bestehen bereits sechs Großbaustellen am Wiener Autobahnnetz. Der Schwerpunkt liegt im Bereich des Tunnels Kaisermühlen (A22) mit einer Spurreduktion von drei auf zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung. Im Sommer wird sich der Fokus in Richtung A23 im Bereich der Tunnel Hirschstetten und Stadlau verschieben, hier wird ebenfalls eine Spurreduktionen von zwei auf eine Fahrspur je Richtung stattfinden. Vor allem ab Juli kommen weitere Bauabschnitte am niederrangigen Straßennetz hinzu und auch die U4-Sanierung zwischen Hietzing und Hütteldorf ab Mai wird sich auf den Verkehr auswirken.

"Grundsätzlich wurden die Baustellen gut koordiniert – besser als noch vor einigen Jahren. So wird beispielsweise aufgrund der „größeren“ ASFINAG-Baustellen auf den entsprechenden Ausweichrouten im niederrangigen Netz nicht gearbeitet. Lände, Handelskai, sowie die Ausweichrouten im 21. und 22. Bezirk bleiben in den Sommermonaten baustellenfrei", erklärt ÖAMTC-Verkehrsexperte David Nosé.

Fortsetzung der Baustellen auch im Herbst wahrscheinlich

Die Stadt Wien ist bemüht, Baustellen mit gröberen Auswirkungen auf den Verkehrsfluss in den Sommer zu legen. Dennoch bedeuten Arbeiten auf wichtigen Strecken wie dem Gürtel, dem Getreidemarkt, der Triester- oder Breitenfurter Straße auch in der Ferienzeit ein erhöhtes Staurisiko.

Die Baustellenarbeiten, die im Sommer nicht stattfinden, dürften im Herbst – bei höherem Verkehrsaufkommen bzw. ausgeprägteren Morgen-und Abendspitzen – nachgeholt werden. "Hier ist etwa zu hinterfragen, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, Baustellen am Wiener Autobahnnetz nicht so konzentriert anzulegen. Man hätte zum Beispiel „nur“ zwei bis drei Großbaustellen planen können, räumlich verteilt und nicht auf einer durchgängigen Route gelegen", so der ÖAMTC-Experte.

Richtiges Verhalten der Verkehrsteilnehmer ebenfalls wichtig

Um zusätzliche Staus zu vermeiden, ist es von großer Bedeutung, dass sich die Verkehrsteilnehmer entsprechend verhalten. Häufige oder unnötige Spurwechsel sollten vermieden werden. Autofahrer sollten die abbauenden Fahrspuren bis zum Ende nutzen und nicht bereits hunderte Meter vorher versuchen, sich auf die andere Spur einzuordnen. Auch wichtig ist, beim Einordnen das Reißverschlussprinzip anzuwenden.

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