Umweltbundesamt weist WKÖ-Kritik zurück

Wien (OTS) - Die ExpertInnen des Umweltbundesamtes entwickeln – vielfach gemeinsam mit anderen Fachinstitutionen - seit vielen Jahren Szenarien für die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Österreich. Die aktuelle Studie ist eine Erweiterung bereits veröffentlichter Studien, die auch der WKÖ bekannt sind. (Juni 2015 -
http://www.umweltbundesamt.at/news_150624/)

Die Umsetzung des Klimaabkommen von Paris erfordert Maßnahmen in allen Sektoren der Wirtschaft und des Konsums. Das aktuelle Szenario zeigt, dass eine weitgehende Dekarbonisierung des Energiesystems möglich ist. Insbesondere im Verkehrssektor und im Gebäudebereich gibt es großen Handlungsbedarf. Immerhin 45% der Treibhausgas-Emissionen in Österreich, die nicht dem Emissionshandel zugeordnet sind, entfallen lt. aktueller Treibhausgas-Inventur auf diesen Bereich.

„Ein Umbau des Verkehrssystem ist unerlässlich. Wir laden die WKÖ ein, ihre Szenarienberechnungen und Vorschläge zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen um 80 bis 90 % bis 2050 darzulegen. Denn das ist die Dimension der in Paris und in der EU vereinbarten Klimaziele,“ so Umweltbundesamt-Geschäftsführer Georg Rebernig und unterstreicht: „Als ExpertInneninstitution basieren unsere Arbeiten auf den besten verfügbaren Daten und Modellen. Die Ergebnisse aller Arbeiten sind konsistent, unabhängig vom aktuellen Auftraggeber.“

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