Christian Ragger: Grüne Politik wird zum wachsenden Risiko für Kärnten

Überfallsartig verordnete neue Schutzgebiete lähmen Wirtschaft und Tourismus

Klagenfurt (OTS) - „Die Grünen werden zu einem wachsenden Risiko für Kärnten. Sie verhindern bzw. verzögern nicht nur wichtige Projekte, die Beschäftigung schaffen (S37, 110kV-Leitung Villach, Hotelprojekt Mölltal, Neubau B100, Windparkprojekte) sondern sie wollen jetzt auch überfallsartig neue Natura 2000-Schutzgebiete verordnen. Diese beeinträchtigen die touristische und wirtschaftliche Entwicklung des Landes,“ kritisiert der Obmann der FPÖ Kärnten, LR Mag. Christian Ragger. Die Ankündigung von LR Rolf Holub heute, Montag, 40 neue Natura 2000-Gebiete zu verordnen, klinge daher für Betroffene wie eine gefährliche Drohung.
Ragger verweist darauf, dass sogar der zuständige Amtssachverständige des Landes „bedauerliche Aufklärungsdefizite“ für Grundeigentümer und Bewirtschafter zugibt, die er auf den Zeitdruck zurückführt, den Holub ausübt, um 40 neue Natura 2000-Gebiete zu melden.
Den Hinweis auf drohende EU-Vertragsverletzungsverfahren wertet Ragger nur als Ausrede. „Holub und LH Kaiser sollten sich vor Kärnten stellen und Verlängerung der Frist beantragen. Eine EU, die unfähig ist, das Flüchtlingsproblem zu lösen, kann nicht in anderen Fragen die Regionen in Bedrängnis bringen.“
Schutzgebiete sollten nur im Einvernehmen mit den Grundeigentümern und den Gemeinden gewidmet werden. Dafür müsse man sich Zeit nehmen. Ragger verweist u.a. auf Klagen der Tourismusgemeinde Ossiach. „Über 75 % ihrer Gesamtfläche sollten zum Natura 2000-Gebiet werden. Da bestehen große Ängste, dass dadurch der Tourismus – (Klettersteige, Mountainbikestrecken) ruiniert wird“.
So gehe es jedenfalls nicht, laute seine Botschaft an LR Holub. „Es ist auch absurd, dass Holub erst vor 3 Wochen eine Studie in Auftrag gab, mit der alle Schützgüter samt Ausbreitungsgebiet erhoben werden sollen. Die kostet Kärnten 300.000 €. Das wäre hinausgeschmissenes Geld, wenn Holub jetzt bereits neue Schutzgebiete verordnet“, zeigt Ragger auf. Er wundert sich auch darüber, dass die Grünen trotz der Budgetprobleme des Landes von neuen Förderungen reden. „Schützen wir das, was zu schützen ist, aber lähmen wir nicht Tourismus sowie Land-und Forstwirtschaft“, fordert Ragger abschließend.

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