Natura 2000 – Team Kärnten/Köfer/Prasch: Drüberfahren über Grundeigentümer und wirtschaftliche Interessen ist strikt abzulehnen

Dialog mit Betroffenen bei neuen Ausweisungen und transparente Informationspolitik dringend notwendig

Klagenfurt (OTS) - „Kärnten kann sich nur positiv entwickeln, wenn Wirtschaft und Natur Hand in Hand gehen. Ein rücksichtsloses Drüberfahren des Naturschutzes über die Interessen der Grundeigentümer und über Bewirtschaftungsüberlegungen lehnen wir entschieden ab“, erklärt Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer in Bezug auf die Ausweisung von neuen Natura 2000-Gebieten. „In den letzten Monaten mussten wir miterleben, dass zahlreiche Meldungen von weiteren Gebieten klar ohne das Einverständnis der Grundeigentümer erfolgt sind und sogar von kalter Enteignung gesprochen wurde.“ Köfer pocht darauf, dass es zwischen den zuständigen Stellen der Regierung und den Betroffenen einen umfassenden Dialog geben muss und Ausweisungsentscheidungen im Konsens getroffen werden: „LR Holub muss auf die Einwendungen eingehen und auf wirtschaftliche Interessen Rücksicht nehmen, ansonsten wird der berechtigte Widerstand noch größere Ausmaße annehmen.“

In dieselbe Kerbe wie LR Köfer schlägt Abg. Hartmut Prasch, Obmann der Team Kärnten-IG im Landtag: „Wir verwehren uns keinesfalls grundsätzlich gegen die Ausweisung von weiteren Natura 2000-Gebieten, allerdings nicht in dieser brutalen Form, wie sie aktuell gepflogen wird.“ Prasch spricht vor allem darauf an, dass etliche Grundeigentümer die Informationspolitik seitens des Landes als lückenhaft bezeichnen und die mangelnde Transparenz kritisieren. „Bei Natura 2000 muss es endlich zu einem gemeinsamen Vorgehen von Naturschutz und Betroffenen kommen. Dazu hat auch die Landwirtschaftskammer ihren Beitrag zu leisten.“

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