Bayr zum Internationalen Tag der Müttergesundheit: Geplante Gesetzesverschärfung in Polen ist frauenverachtend

#BreakBarriers to Safe Motherhood

Wien (OTS/SK) - „Um die Gesundheit und die Rechte von Müttern sicherzustellen, reicht es nicht, Barrieren niederzureißen, es muss auch mit aller Kraft verhindert werden, dass neue aufgebaut werden“, fordert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages für die Gesundheit und Rechte von Müttern unter dem Hashtag #BreakBarriers, den Change (Center for Health and Gender Equity) und andere internationale NGOs für den 11. April ausgerufen haben. „Das Recht auf den sicheren Schwangerschaftsabbruch ist auch für gesunde Mutterschaft elementar. Jährlich sterben etwa 30.000 Frauen an den Folgen von unsicheren Abbrüchen oder erleiden Verletzungen“, präzise Daten sind aber aufgrund der hohen Dunkelziffer nicht vorhanden. ****

„Dass Polen den Schwangerschaftsabbruch ganz verbieten will, ist frauenverachtend“, kritisiert Bayr das Gesetzesvorhaben in Polen. „Wir wissen aus internationalen Studien genau, dass restriktive Gesetze den Abbruch nicht verhindern. Sie drängen Frauen nur dazu, sich illegal in die Hände von Hinterhofpfuschern zu begeben oder eine teure Reise ins benachbarte Ausland zu machen, wo Schwangerschaftsabbrüche erlaubt sind“, hält Bayr fest und beruft sich dabei auf die Studien des Guttmacher Institutes. „Der Schwangerschaftsabbruch ist eine Notfallmaßnahme. Ungewollte Schwangerschaften können durch Sexualpädagogik, niederschwelligen und leistbaren Zugang zu Verhütungsmitteln und Empowerment von Frauen verhindert werden“, ist die Nationalratsabgeordnete überzeugt. (Schluss)sc

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