Wagner zu Seidl: Bettenkapazität in der Kinder- und Jugendpsychiatrie wird um 70 Prozent erhöht

Unsachliche Kritik nützt keinem Kind - FPÖ will auf Kosten kranker Kinder und Jugendlicher politisches Kleingeld wechseln

Wien (OTS/SPW-K) - "Die etwas verspätete Reaktion des Abgeordneten Seidl zeigt einmal mehr, dass die FPÖ positive Entwicklungen nicht zur Kenntnis nehmen will. Mit unsachlicher Kritik hilft man aber niemanden, auch keinem Kind oder Jugendlichen, die psychiatrische Hilfe benötigen", sagt SP-Gemeinderat Kurt Wagner Montag zu Aussagen von FP-Abgeordneten Seidl. "Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) hat auf die bevorstehenden Ausweitungen der Kapazitäten um 70 Prozent im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie hingewiesen. Das könnte Seidl begrüßen - offenbar verharrt er aber lieber in seiner üblichen Haltung, alles schlecht zu reden, was die Stadt Wien zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Wienerinnen und Wiener unternimmt." Es sei außerdem höchst fragwürdig, aus dem Leid psychisch kranker Kinder und Jugendlicher politisches Kleingeld schlagen zu wollen. ****

"Der KAV ist sich der Situation in der Versorgung psychisch kranker Kinder und Jugendlicher sehr wohl bewusst. In Notsituationen - bevor nämlich die Kinder und Jugendlichen gar nicht untergebracht werden -kommen sie für kurze Zeit auf Erwachsenenstationen, und in diesen Fällen werden immer FachärztInnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie hinzugezogen", so Wagner. "Der vom KAV geplante Ausbau der Kapazitäten um 70 Prozent - in den kommenden zwei Jahren von 56 auf 95 Betten - wird die Situation deutlich verbessern."

Der KAV ist mit der Ausweitung der Ausbildungskapazitäten dabei für ausreichend FachärztInnen zu sorgen. "KAV und Psychosoziale Dienste der Stadt Wien arbeiten gemeinsam an der Neuaufstellung der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung Wiens. Das sind alles konkrete Schritte, die Stadt Wien wird sich von diesem Weg nicht abbringen lassen. Es geht darum, psychisch kranke Kinder und Jugendliche bestmöglich zu versorgen, dafür ist eine konstruktive Herangehensweise aller Beteiligten nötig", schloss Wagner.

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