Hypo - Stronach/Lugar: Warum wollte Fekter die Notverstaatlichung?

Nach der bevorstehenden Ladung Fekters wünscht sich Team Stronach auch Bundespräsidenten in den U-Ausschuss

Wien (OTS) - „Fekter soll gekämpft haben wie eine Löwin, um die Notverstaatlichung der Hypo bei der EU-Kommission durchzubringen. Doch gab es keine Not und ihr Handeln war nur zum Schaden der Steuerzahler“, stellte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in einer Pressekonferenz zur Verantwortung von Ex-Finanzministerin Maria Fekter im Hypo-Debakel fest. Fekter wird dazu im Hypo-U-Ausschuss befragt werden. „Besser wäre es gewesen, sie hätte nichts getan“, fügte Lugar hinzu, „bei einem Konkurs der Hypo hätten sich die österreichischen Steuerzahler sechs bis acht Milliarden Euro erspart!“

Ohne Notverstaatlichung wäre die Bank einfach rückabgewickelt worden, „die Bayern hätten geblutet und nicht wie jetzt die österreichischen Steuerzahler“, betonte der Team Stronach Klubobmann. Fekters Nachfolger im Finanzressort, Michael Spindelegger, habe genau das erkannt und 2014 versucht, einen Konkurs in die Wege zu leiten. Doch Bundeskanzler und Bundespräsident waren laut Lugar dagegen, „bei einem gemeinsamen Abendessen wurde Spindelegger von seinem Vorhaben abgebracht“. Das Team Stronach wünscht sich deshalb auch den Bundespräsidenten als Zeugen im U-Ausschuss, „er soll erklären, warum er so starken Einfluss ausgeübt hat“, so Lugar.

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