THEATER AN DER WIEN: Die Opernwelt 2016/17

Mit der Spielzeit 2016/17 startet das Theater an der Wien in seine elfte Saison.

Wien (OTS) - Im Jänner 2016 feierte das Theater an der Wien sein zehnjähriges Bestehen als neues Opernhaus der Stadt Wien und anschließend durften sich Intendant Roland Geyer und sein Team Anfang März über eine zweifache Nominierung bei den Internationalen Opera Awards freuen. Sowohl die Nennung für das Finale in der Kategorie beste „Opera Company“ als auch für die Neuproduktion der Britten-Oper "Peter Grimes" (Inszenierung: Christof Loy) bestätigen die erfolgreiche Positionierung als eines der wichtigsten Stagione-Opernhäuser Europas.

Der Spielplan 2016/17 umfasst 14 Premieren vom Barock bis zur Moderne im Theater an der Wien und in der Kammeroper. Im Zentrum stehen faszinierende Musiktheaterwerke von Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Antonio Salieri, Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Viktor Ullmann, Hans Werner Henze und eine Uraufführung von Anno Schreier sowie zwei zeitgenössische Ballette mit dem Norwegischen Nationalballett Oslo.
Das Finale des Jubiläumsjahres 2016 kennzeichnet die Neueinstudierung der hochge-lobten "Don Giovanni"-Inszenierung von Keith Warner aus dem Jahr 2006.

Im Fokus: Vierhundert Jahre nach William Shakespeares Tod (1616) setzt das Theater an der Wien einen Schwerpunkt mit fünf Opernwerken, die mit dem Schaffen des bedeutenden Dramatikers und seiner Zeit eng in Verbindung stehen.

Für die Eröffnung der neuen Spielzeit wurde ein neuer "Hamlet" als eigene Musiktheaterversion des Stoffes für das 21. Jahrhundert in Auftrag gegeben. Der deutsche Komponist Anno Schreier, der mit dieser Oper sein siebentes Musiktheaterwerk vorlegt, schreibt dazu folgendes: „Die Personen unseres Dramas fallen von einem Gefühlszustand in den anderen, von Zärtlichkeit in Wutausbruch, von Aufgewühlt-Sein in Erstarrung. Da kann ich mit meiner Musik ansetzen, denn Musik kann keine Gefühle darstellen, wohl aber die ,Aggregatzustände‘ gestalten, in denen sich die Figuren befinden. Der Schriftsteller Thomas Jonigk hat für unsere Oper "Hamlet" ein Libretto geschrieben, das genau solche Situationen hervorruft.“

Der Shakespeare-Schwerpunkt wird mit Antonio Salieris originellster Oper "Falstaff", die nach der Komödie "The Merry Wives of Windsor" entstand, fortgeführt. Es folgt die düstere Tragödie "Macbeth" – Giuseppe Verdi war ein Bewunderer von Shakespeares Werken – sowie die Semi-Opera "The Fairy Queen" von Henry Purcell, die auf der weltbekannten Komödie "Ein Sommernachtstraum" basiert.

Für die hohe künstlerische Qualität garantieren sowohl die Dirigentinnen und Dirigenten Marc Albrecht, Harry Bicket, Michael Boder, Bertrand de Billy, Ivor Bolton, Stefan Gottfried, Emmanuelle Haïm, Laurence Equilbey, Leo Hussain, René Jacobs, Christophe Rous-set, Jean-Christophe Spinosi u.a., als auch die Opernregisseurinnen und Regisseure Lotte de Beer, Mariame Clément, Torsten Fischer, Roland Geyer, Peter Konwitschny, Christof Loy, Amélie Niermeyer, Jean Renshaw, Keith Warner u. a.

Gemeinsam mit renommierten Leading Teams werden namhafte Sängerinnen und Sänger wie Laura Aikin, Jane Archibald, Maria Bengtsson, Marie-Claude Chappuis, Alexandra Deshorties, Joyce DiDonato, Mari Eriksmoen, Malena Ernman, Anett Fritsch, Vivica Genaux, Christiane Karg, Angelika Kirchschlager, Jennifer Larmore, Julia Lezhneva, Emmanuelle de Negri, Alex Penda, Marlis Petersen, Sonia Prina, Anna Prohaska, Davinia Rodriguez u.v.a. Ildebrando D’Arcangelo, Florian Boesch, Max Emanuel Cencic, Arturo Chacón Cruz, Rupert Charlesworth, Stéphane Degout, Plácido Domingo, Franco Fagioli, Andrew Foster-Williams, Roberto Frontali, Nathan Gunn, Reinoud van Mechelen, Maxim Mironov, Christoph Pohl, Erwin Schrott, Andrè Schuen, Bo Skovhus, Kurt Streit, Lars Woldt u.v.a. zu hören sein.

Die jungen Sängerinnen und Sänger der dritten Generation des Jungen Ensembles des Theater an der Wien gestalten die vier Neuproduktionen in der Kammeroper und werden auch in Nebenrollen im Theater an der Wien zu erleben sein.

Mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, den Wiener Symphonikern sowie dem Arnold Schoenberg Chor stehen wieder erstklassige Klangkörper zur Verfügung, die im Rahmen mehrjähriger Verträge mit dem Theater an der Wien zusammenarbeiten. Erstmals kommt es in der neuen Spielzeit zu einer Zusammenarbeit mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter der Leitung ihres Chefdirigenten Ivor Bolton.

Renommierte Originalklang-Orchester wie die Akademie für Alte Musik Berlin, das B’Rock Orchestra Gent, Ensemble Matheus, Il Giardino Armonico und Les Talens Lyriques werden zu hören sein. In der Kammeroper wird in bewährter Weise die Kooperation mit dem Wiener KammerOrchester und dem Bach Consort Wien weitergeführt.

Der Abonnement-Verkauf startet am 8. April 2016

Das Theater an der Wien und die Kammeroper bieten für die Saison 2016/17 eine reichhaltige Auswahl an Abonnements und Zyklen an. Attraktive Bedingungen gibt es vor allem für Frühentschlossene, die bei Kauf oder Verlängerung ihres Abonnements sowie bei Neuerwerb eines Zyklus bis zum 14. Mai 2016 eine Ermäßigung von bis zu 30 Prozent erhalten. Zur Auswahl stehen 14 Abonnements und 19 Zyklen.

NEU: Erstmals können Abonnements direkt online auf der Website www.theater-wien.at gebucht werden. Abo-Verlängerungen sind ebenfalls wieder online möglich.

Einzelkartenverkauf ab 15. Juni 2016

Am 15. Juni 2016 um 10.00 Uhr beginnt der freie Kartenverkauf ausschließlich für die Vorstellungen bis 31. Dezember 2016 an den Vorverkaufsstellen (Tageskasse Theater an der Wien, Wien-Ticket Pavillon) sowie per Telefon und im Internet. Der Vorverkauf für die Vorstellungen ab 1. Jänner 2017 beginnt am 1. September 2016 um 10.00 Uhr. Im Onlineshop beginnt der Einzelkarten-Vorverkauf jeweils einen Tag später.

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