Laimer: Nach Zwei-Klassen-Wohngesellschaft will Adl jetzt auch Zwei-Klassen-Öffi-Gesellschaft

Für SPÖ kommen teurere LUP-Tarife für Einpendler aus Umlandgemeinden nicht in Frage

St. Pölten (OTS) - „Nach Niedrigstandardwohnungen in der Landeshauptstadt kommt nun der nächste Anschlag des außer Takt geratenen ÖVP-Spitzenkandidaten Adl auf die Lebensqualität in St. Pölten. Adl forderte heute allen Ernstes, dass nur St. Pöltnerinnen und St. Pöltner von günstigen Tarifen für den LUP profitieren sollen, alle andere Öffi-Benutzer, einpendelnde Beschäftigte oder auch Zweitwohnsitzer, mehr bezahlen sollen. Diese Forderung der ÖVP ist für die SPÖ völlig inakzeptabel, wir wollen günstige Öffi-Tarife für alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher und damit auch für die vielen tausend Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die jeden Tag zu uns kommen, Wertschöpfung bringen und für die guten Entwicklung unserer Wirtschaft sorgen. Das gilt natürlich auf für unsere Zweitwohnsitzer, die bei uns willkommen sind und die wir ganz sicher nicht bestrafen wollen. Unsere niederösterreichischen LandesbürgerInnen würden sich wohl schön bedanken, wenn sie beispielsweise in Wien höhere Ticketpreise bezahlen müssten als Einwohner der Bundeshauptstadt. Wo sollen solche Adl-Ideen eigentlich hinführen“, reagiert SPÖ-Stadtrat Robert Laimer mit Kopfschütteln auf heutige Aussagen von VP-Bezirkssekretär Vbgm. Matthias Adl im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Grazer VP-Bgm. Siegfried Nagl.

Die SPÖ hat im Gemeinderat schon vor ein paar Monaten einen Antrag eingebracht, der ein vom Land mitgefördertes Jahresticket für den gesamten Verkehrsverbund Ostregion (VOR) - also auch St. Pölten - um 186 Euro fordert. Jene ÖVP, die jetzt sogar in St. Pölten arbeitende und einkaufende Menschen vom günstigen Busverkehr ausschließen möchte, hat im Gemeinderat gegen das günstigere 186-Euro-LUP-Ticket gestimmt!

Wie es gehen kann, den öffentlichen Verkehr zu attraktivieren, zeigte St. Pölten die letzten Jahre vor. „Seit seiner Einführung im Jahr 2008 ist der LUP eine einzige Erfolgsstory. 4,8 Millionen Fahrgäste und ein Streckennetz, das mittlerweile auf 11 Linien mit 138 Kilometern und 365 Haltestellen angewachsen ist, können sich echt sehen lassen. Seit 1. Jänner gibt es in St. Pölten das ÖKO-Shopping Monatsticket für den LUP um nur 19 Euro (Kosten normales Monatsticket 37,20 Euro). Eine ebensolche Verbesserung trifft auch ZeitkartenbesitzerInnen - sie fahren um nur 2 Euro mit dem Anruf-Sammeltaxi. Weitere Verbesserungen und eine Verdichtung der Linien sind in Vorbereitung. Wenn es nach der ÖVP gegangen wäre hätten wir bis heute noch keinen LUP“, so Laimer abschließend. (Schluss) fa

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