NEOS: Asyl-Harmonisierung muss rasch umgesetzt werden

Mlinar / Scherak: „Österreichs Minister sind nun auf EU-Ebene gefordert, eine rasche Realisierung voranzutreiben“

Wien (OTS) - NEOS-Europaabgeordnete Angelika Mlinar und NEOS-Menschenrechtssprecher Niki Scherak begrüßen die heute von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Optionen für die Harmonisierung der Asylsysteme in der Europäischen Union. „Auch wenn die von der Kommission vorgeschlagenen Optionen noch sehr vage sind, geht der Weg in die richtige Richtung. Schon seit der Europawahl 2014 fordere ich ein einheitliches europäisches Asylsystem. Nur auf diesem Wege können wir die derzeitige Krise gemeinsam lösen und flüchtenden Menschen ein Leben in Sicherheit bieten. Jedoch darf weiterhin die Bekämpfung der Fluchtursachen vor Ort und die Unterstützung der besonders betroffenen Länder nicht außer Acht gelassen werden“, erklärt Mlinar, die sich zurzeit zu politischen Gesprächen im Libanon aufhält.

„Eine Überarbeitung des längst nicht mehr funktionierenden Dublin-Systems war und ist längst überfällig, daher ist das Aktivwerden der Kommission sehr zu begrüßen“, kommentiert Niki Scherak. „Leider hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass auf Freiwilligkeit basierende Verteilungsmechanismen in der EU nicht funktionieren. Die EU-28 müssen nun rasch einen konkreten Mechanismus ausarbeiten, der eine faire Verteilung von Flüchtlingen auf alle EU-Staaten vorsieht - nur so kann ein gemeinsames europäisches Asylsystem endlich funktionieren.“

Beide NEOS-Abgeordnete unterstreichen, dass die österreichische Regierung nun gefordert ist, sich auf EU-Ebene als Vorreiter für diese Vorschläge stark zu machen.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0004