ASFINAG: Ö3-Verkehrsaward für die drei „Geisterfahrer-Stopper“ aus Knittelfeld

ASFINAG-Mitarbeiter bekamen Auszeichnung für Spezial-Einsatz auf S 36 Murtal Schnellstraße

Wien (OTS) - Der 1. April 2015, knapp nach der Autobahnauffahrt Knittelfeld Ost am späteren Nachmittag. Eine ältere Pkw-Lenkerin fährt auf der S 36 Murtal Schnellstraße in Richtung Leoben – allerdings auf der Richtungsfahrbahn Klagenfurt.
Kein Aprilscherz.
Johann Holzegger und sein Kollege Christian Wadl von der Autobahnmeisterei Knittelfeld sind gerade dabei, eine Baustellenabsicherung auf der Richtungsfahrbahn Leoben/Wien abzubauen, als sie die Scheinwerfer auf der anderen Straßenseite sehen. Beide reagieren schnell, richtig und beherzt. Der 59-jährige Holzegger klettert sofort über die Mitteltrennung und beginnt den entgegenkommenden Verkehr aufzuhalten. Wadl stoppt währenddessen den Pkw, der von einer älteren Dame aus dem Bezirk gelenkt wird und lotst die Lenkerin auf den Pannenstreifen. „Sie hat verwirrt gewirkt, ich hab ihr zur Vorsicht auch den Schlüssel abgenommen, dann haben wir die Polizei alarmiert“, berichtet Wadl im Anschluss sichtlich erleichtert, dass nichts passiert ist.

Dazu hatte auch ein dritter ASFINAG-Mitarbeiter erheblich beigetragen. Christian Brandtner war genau in diesem Moment wenige hundert Meter hinter dem „Einsatzort" mit seinem Winterdienst-Lkw wegen des Schneefalls unterwegs und reagierte geistesgegenwärtig. Er stellte den Lkw kurzerhand quer und hielt dadurch alle nachfolgenden Fahrzeuge auf.

Am Mittwoch erhielten die drei „Geisterfahrer-Stopper“ im Beisein der ASFINAG-Vorstände Klaus Schierhackl und Alois Schedl, aller ihrer Knittelfelder Kollegen und ihres neuen Autobahnmeisters Armin Reumüller für diesen Einsatz den Ö3-Verkehrsaward 2015 in der Kategorie „Straßenmeisterei“, überreicht von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, Ö3-Senderchef Georg Spatt und Thomas Ruthner, dem Chef der Ö3-Verkehrsredaktion. Stolz war natürlich auch ASFINAG-Geschäftsführer Josef Fiala. „Unsere Mitarbeiter sorgen rundum für Verkehrssicherheit, in diesem Fall konnte durch das mutige Eingreifen ein möglicher Frontalunfall verhindert werden. Unsere Mitarbeiter können zu Recht stolz sein - und wir sind es auf sie."

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