Muchitsch: SPÖ baut Pflege kontinuierlich aus – FPÖ hat unter Schwarz-Blau nichts zur Verbesserung der Pflege beigetragen

Pflegefonds, Verwaltungsvereinfachung, Pflegekarenz, Pflegeteilzeit und sozialrechtliche Absicherung pflegender Angehöriger sind Meilensteine

Wien (OTS/SK) - „Es ist mir unverständlich, dass die FPÖ und derzeit besonders FPÖ-Präsidentschaftskandidat Hofer gerade das Pflegegeld zum Anlass für Kritik nimmt. Die SPÖ hat das 1993 eingeführte Pflegegeld kontinuierlich ausgebaut. Die FPÖ hingegen hat nichts Wesentliches unter Schwarz-Blau zur Verbesserung der Pflege beigetragen, ja, es nicht einmal valorisiert“, betonte SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „Der vormalige Sozialminister und jetzige Präsidentschaftskandidat Rudolf Hundstorfer aber konnte für 2016 wieder eine Erhöhung des Pflegegelds um zwei Prozent durchsetzen", erklärte Muchitsch. ****

Grundsätzlich, erklärte Muchitsch, habe Österreich nach wie vor europaweit die beste Regelung beim Pflegegeld und bei den Anspruchsberechtigten. „Mehr als fünf Prozent der Österreicherinnen und Österreicher beziehen Pflegegeld. Das gibt es in keinem anderen Land“, sagte Muchitsch.

Mit dem Pflegefonds ist es gelungen, die Pflege finanzierbar zu halten. „Gleichzeitig wurden wichtige Impulse gesetzt, um mobile Dienste, Tageszentren oder moderne Strukturen in Pflegeheimen auszubauen“, sagte Muchitsch.

Auch gab es mit der Pflegegeldreform 2012 eine enorme Verwaltungsvereinfachung durch die Zusammenlegung der auszahlenden Stellen des Pflegegelds. Derzeit gibt es fünf auszahlende Stellen. „Zu Beginn der Amtszeit von Rudolf Hundstorfer als Sozialminister haben 280 Träger das Pflegegeld ausbezahlt“, sagte Muchitsch.

Auch wurden die Pflegekarenz und die Pflegeteilzeit eingeführt – dadurch wird die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf erleichtert. Objektivität brachte auch die Begutachtung und Einstufung des Pflegegeldes durch Pflegepersonal. „Wesentliche Verbesserungen gab es weiters mit der Ersatzpflege für pflegende Angehörige im Krankheitsfall oder um Urlaub machen zu können und mit der sozialrechtlichen Absicherung von pflegenden Angehörigen“, betonte Muchitsch. (Schluss) up/bj

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