Nepal - Ein Jahr nach dem Erdbeben

Punktuell sind die Folgen des Erdbebens noch sichtbar. Weniger Touristen im Land, aber mehr Buchungen für Weltweitwandern. Das Unternehmen engagiert sich im Wiederaufbau.

Graz/Kathmandu (TP/OTS) - Am 25. April, um 11:56 Uhr, jährt sich die Erdbeben-Katastrophe, die Nepal 2015 erschüttert hat. 8.800 Menschen starben, Millionen verloren ihr Dach über dem Kopf. Weltweitwandern hat seither das Land nicht im Stich gelassen und hilft weiterhin. „An den meisten Orten ist vom Beben nichts zu merken,“ sagt Weltweitwandern-Chef Christian Hlade, „nur punktuell sind die Folgen noch sichtbar: Einige Tempel werden mit Holzgerüsten gestützt; neben dem Hyatt-Hotel in Kathmandu befindet sich nach wie vor eine Zeltstadt, und in Bhaktapur leben einige Bewohner eines zerstörten Viertels noch immer in Zelten.“

Während der Tourismus im Himalaya-Staat stark zurückgegangen ist, kann Weltweitwandern ein Buchungsplus von +20 % für seine Nepal-Reisen verzeichnen: „Unsere Kunden zeigen Solidarität mit Nepal. Auch unser neues Angebot ‚Helfen & Wandern‘ wird sehr gut angenommen. Seit Herbst 2015 haben über 30 Weltweitwandern-Gäste bei unseren Projekten vor Ort mitgeholfen.“

Schon zu Beginn konnte Weltweitwandern, dank des guten Netzwerks in Nepal und mit mehr als 100 Mitarbeitern vor Ort sofort effektive Ersthilfe leisten und Hunderten Betroffenen für die Monsunzeit ein Dach über den Kopf verschaffen. Nach fast einem Jahr engagiert sich der Reiseveranstalter über den Non-Profit-Verein „Weltweitwandern wirkt!“ in drei Wiederaufbauprojekten:

1. Der erdbebensichere Wiederaufbau des Kinderheims „Bottle Houses“ im Kathmandu-Tal. Der Wiederaufbau ist hier demnächst abgeschlossen. Anfang Februar 2016 wurde der Grundstein für die neuen Gebäude zur Erweiterung auf 100 Kinder gelegt.

2. Die Errichtung einer Schule für 400 Kinder in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Bottle Houses. Der österreichische Architekt Johannes Würzler und sein nepalesischer Kollege Sagar Chitrakar planen dafür nachhaltige und erdbebenresistente Gebäude aus Lehm, Altglasflaschen und Bambus.

3. Die Errichtung einer neuen Dorfschule für 80 Kinder im Sherpa-Dorf Hile in der Mount-Everest-Region. Das erste Schulgebäude steht Anfang April 2016 kurz vor der Fertigstellung, zwei junge Lehrerinnen können den Unterricht aufnehmen.

"Um alle Projekte im geplanten Ausmaß finanzieren zu können, fehlen uns noch einige 100.000 Euro", sagt Christian Hlade. Er bittet um Spenden auf das Konto: „Weltweitwandern wirkt!“, IBAN: AT37 6000 0000 7361 5501 (BIC: BAWAATWW) Kennwort „Nepal“.

Rückfragen & Kontakt:

Nina Kraxner, Weltweitwandern, Tel.: +43 316 583504 -14, E-Mail: presse@weltweitwandern.at

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