Schmid: ÖVP-Kandidat Khol muss sich für Klestil-Verunglimpfung entschuldigen

„Khols Wortwahl ist entsetzlich und eines Präsidentschaftskandidaten unwürdig“

Wien (OTS/SK) - ÖVP-Präsidentschaftskandidat Andreas Khol hat vergangenen Sonntag im Zuge einer TV-Konfrontation von „Puls 4“ den verstorbenen Bundespräsidenten Thomas Klestil bezichtigt, Österreich im Jahr 2000 aufgrund dessen Bedenken gegen Schwarz-Blau beinahe in eine „präfaschistische Präsidentendiktatur“ geführt zu haben. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid ist nicht nur die Wortwahl Khols „wirklich entsetzlich und eines Präsidentschaftskandidaten unwürdig“, sondern besonders der Umstand, dass Khol sich für diese Entgleisung noch immer nicht entschuldigt hat. „Dr. Thomas Klestil war ein hervorragender Bundespräsident, er ist leider in den letzten Tagen seiner zweiten Amtszeit verstorben. Jemanden derart zu verunglimpfen, der dem überdies nichts mehr entgegnen kann, ist letztklassig“, kritisiert Schmid heute, Mittwoch, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. **** (Schluss) mo/mb

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