Grüne Wien/Maresch: Parkpickerl-Ausweitung in Währing fix

Tillers Rückzieher kostet unnötig viel Steuergeld

Wien (OTS) - In der heutigen Sitzung des Gemeinderatsausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr wurde die Finanzierung der Ausweitung des Parkpickerls auf Währing beschlossen. Im Ausschuss hat es seitens der ÖVP, der FPÖ und der Neos keine Wortmeldung zu diesem Thema gegeben. „Ein guter Tag für die Währinger Bevölkerung, die ab September endlich auch in den Genuss der Vorteile des Parkpickerls kommen wird. Die ewige Parkplatzsuche hat damit in Währing ein gutes Ende gefunden“, freut sich Rüdiger Maresch, Verkehrssprecher der Grünen Wien. Das Parkpickerl wird auf Währings Straßen viel freien Raum bringen, welcher für Maßnahmen für mehr Lebensqualität und für eine zukunftsfähige Mobilität verwendet werden kann. Mehr Bäume im Kreuzgassenviertel, freie Fahrt für die Straßenbahn, durchgängige Radverbindungen, breite Gehsteige und sichere Schulwege.

„Es ist sehr schade, dass Döbling diese Änderung nicht gleichzeitig durchführt. Diese Entscheidung kostet den Wiener Steuerzahler einen sechsstelligen Betrag“, bedauert Maresch die vorläufige Absage von Döblings Bezirksvorsteher Tiller an das Parkpickerl für Döbling. Auch Döbling war in den letzten Jahren schon ein Gratisparkplatz für PendlerInnen und TouristInnen. Verparkte, viel zu schmale Gehsteige und viel zu wenige Radverkehrsanlagen waren ebenso die Folge wie häufige Blockaden der öffentlichen Verkehrsmittel. Ab September wird das Währinger Parkpickerl diese unbefriedigende Situation in Döbling weiter verschärfen.

„Es ist noch nicht zu spät für ein Umdenken. Wenn Bezirksvorsteher Tiller einem Parkpickerl für Döbling jetzt zustimmt, kann sich eine parallele Einführung des Parkpickerls in Währing und Döbling noch ausgehen“, appelliert Maresch an den Bezirksvorsteher. „Bezirksvorsteher Tiller hat es in der Hand, ob er dem Schicksal seines Ex-Kollegen Homole aus Währing folgen will oder ob er nicht doch rasch die Döblinger Bevölkerung durch die Einführung des Parkpickerls entlasten will“, so Maresch abschließend.

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