Blümel/Ulm: Beim Thema Sicherheit braucht es die beste Lösung, statt mäßig geeigneter Ersatzlösung

Stadtregierung nach 13-jähriger Schrecksekunde aufgewacht - ÖVP Wien fordert Stadtwache bereits seit 2003 – Fleckerlteppich an Überwachungseinheiten wird immer unübersichtlicher

Wien (OTS) - „Nach 13-jähriger Schrecksekunde ist die Stadtregierung nun aufgewacht und versucht sich jetzt in Sicherheitspolitik mit einer privaten Security-Truppe. Beim Thema Sicherheit braucht es aber die bestmögliche Lösung, statt einer nur mäßig geeigneten Ersatzlösung. Seit 2003 fordert die ÖVP Wien die Einrichtung einer Stadtwache – eines kommunalen Ordnungsdienstes – für Wien“, erklärten heute der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel und Sicherheitssprecher Wolfgang Ulm gemeinsam. „Es ist begrüßenswert, dass die rot-grüne Stadtregierung endlich begreift, dass sie beim Thema Sicherheit säumig ist und dringenden Nachholbedarf hat. Das war auch höchst an der Zeit. Wir hoffen nur, dass diese Einsicht auch von beiden Koalitionsparteien mitgetragen wird, nachdem gestern bereits erste kritische Stimmen der Wiener Grünen laut geworden sind. Nach Wochen und Monaten der unzähligen Medienberichte über den blühenden Drogenhandel in Wien und das sinkende Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung können wir nur hoffen, dass diese Einsicht eine ehrliche ist und nicht nur eine Alibi-Aktion, um Aktivität vorzutäuschen“, so Blümel und Ulm: „Die Einführung einer Stadtwache hat für uns noch immer oberste Priorität und sollte dringend angegangen und mit notwendiger Sorgfalt und Professionalität umgesetzt werden. Denn Sicherheit soll man Profis überlassen, die auch über die notwendigen Kompetenzen, Ausbildungen und Erfahrungen verfügen“.

Bereits jetzt gebe es einen von der SPÖ unstrukturiert und halbherzig eingesetzten „Fleckerteppich“ an kommunalen Ordnungsdiensten, die ebenfalls zu einer Stadtwache vereinheitlicht werden könnten. Ulm nannte dazu unter anderem die Waste Watcher, die Parkwächter, die U-Bahnaufsicht und „Help-You“-Mitarbeiter der Wiener Linien, die Rathauswache, Nightwatcher sowie die Ordnungsberater in Gemeindebauten. „Dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Wienerinnen und Wiener unter der derzeitigen rot-grünen Stadtregierung schwindet, ist unbestritten“, so Blümel. Deshalb könne die Einführung einer Stadtwache auch nur ein erster Schritt sein. „Das zeigt umso mehr, dass es einen Sicherheitsstadtrat braucht, bei dem alle Kompetenzen zum Thema Sicherheit gebündelt sind. Darüber hinaus braucht es einen Ausbau an Videoüberwachung an neuralgischen Punkten, die flächendeckende Einrichtung von Notrufsäulen, die Erstellung von Lichtkonzepten für potentielle Angsträume, Zugbegleiter in öffentlichen Verkehrsmitteln, Präventionsarbeit an allen Wiener Schulen und die umfassende Förderung von Sicherheitseinrichtungen für Wohnungen und Häuser“, so Blümel und Ulm. „Die rot-grüne Stadtregierung ist aufgefordert, Sicherheitspolitik nicht nur vorzutäuschen, sondern professionell anzugehen.“

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