LR Bohuslav: Klares Nein aller Wirtschaftsreferenten zur flächendeckenden Maut

Wirtschaft verträgt keine weitere Belastung

St. Pölten (OTS/NÖI) - Im Vorfeld der morgen in Innsbruck stattfindenden Wirtschaftsreferentenkonferenz, an der neben den WirtschaftsreferentInnen der Bundesländer auch Vizekanzler Reinhold Mitterlehner und Staatssekretär Harald Mahrer teilnehmen werden, spricht sich Niederösterreichs Wirtschaftslandesrätin Dr.in Petra Bohuslav für ein klares Nein aller WirtschaftsreferentInnen zur flächendeckenden Maut für Fahrzeuge über 3,5 t aus.

„Eine Maut auf Landes- und Gemeindestraßen würde in erster Linie heimische Unternehmen treffen. Vor allem jene, die nicht an den Hauptverkehrsadern liegen, da damit zusätzliche Wegkosten entstehen. Mit einer flächendeckenden Maut schwächt man auch die Regionen, denn damit würden periphere Standorte unattraktiver für Unternehmen werden, was wiederrum den Verlust von Arbeitsplätzen und eine Verschlechterung der Lebensqualität in den Regionen bedeutet. Außerdem würden die Verteuerung der Transportkosten auch die Konsumentinnen und Konsumenten spüren. Die WirtschaftsreferentInnen aller Bundesländer müssen sich daher klar gegen diese geplante Belastung aussprechen und ich erwarte hier ein klares gemeinsames Signal der Konferenz im Sinne der heimischen Wirtschaft!“, so Landesrätin Bohuslav.

Weiters fordert die NÖ Wirtschaftslandesrätin beim Zukunftsthema „Industrie 4.0“ eine abgestimmte Vorgehensweise auf Bundesebene. „Industrie 4.0 ist in den kommenden Jahren eine große Herausforderung, aber eine noch größere Chance für unsere Wirtschaft. Die Weichen müssen so gestellt werden, dass der Wirtschaftsstandort Österreich die Chancen bestmöglich nutzt um Arbeitsplätze abzusichern und die Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern“, betont Bohuslav. Industrie 4.0 ist nicht nur Chance und Herausforderung für die Wirtschaft, sondern dieses Thema wird zukünftig Auswirkungen in unterschiedlichste Bereiche unseres Alltages haben. So werden u.a. Arbeitsmarkt, Bildung und Verkehr besonders gefordert. „Es muss hier auf Bundesebene endlich zu einer koordinierten Vorgehensweise zwischen den Ministerien kommen. Alles andere schwächt unsere Wettbewerbssituation und ist nur Stückwerk“, betont die Landesrätin.

Rückfragen & Kontakt:

Volkspartei Niederösterreich, Presse
02742/9020 DW 1400
www.vpnoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV0001