Edlinger: Keine Zuverdienstgrenzen bei Alterspensionen

Pensionistenverband begrüßt neue Gespräche und Verhandlungen

Wien (OTS) - Der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ), die größte und mitgliederstärkste Seniorenorganisation Österreichs hat sich klar und massiv gegen Zuverdienstgrenzen bei Alterspensionen ausgesprochen. „Wer nach der Erreichung des Regelpensionsalters mit 60 (Frauen) bzw. 65 (Männer) noch parallel zur Pension weiterarbeiten will, kann oder muss, der darf dafür nicht bestraft werden, indem seine Pensionsansprüche teilweise ruhend gestellt werden“, betonte heute der Vizepräsident des PVÖ, BM a.D. Rudolf Edlinger.

Edlinger: „Sozialminister Alois Stöger hat bereits Gespräche und Verhandlungen zu diesem Thema angekündigt, bei denen alle Argumente gehört und berücksichtigt werden. Der Pensionistenverband Österreichs wird sich hier mit voller Kraft beteiligen um eine faire und gerechte Lösung zu erreichen. Für Edlinger steht das Beenden der Ungleichbehandlung zwischen ASVG- und Beamten-Pensionen im Vordergrund. „Was wir dabei sicher nicht zulassen werden, sind Pensionskürzungen für länger arbeitende PensionistInnen“, so Edlinger.

Brauchen mehr Jobs für Ältere

Abschließend stellt Edlinger klar, dass man im Zuge der aktuellen Diskussion um Ruhensbestimmungen nicht das dringlichste Thema – nämlich die Steigerung beim faktischen Pensionsantrittsalter vernachlässigen dürfe: „Was wir wirklich brauchen sind mehr altersgerechte Jobs, stärkere Anreize für längeres Arbeiten bis zum Regelpensionsalter, verstärkte betriebliche Gesundheitsmaßnahmen und ein wirksameres Bonus-Malus-System, das diesen Namen auch verdient! Damit das faktische Pensionsantrittsalter weiter steigt, müssen wir Menschen längeres, gesundes Arbeiten ermöglichen! Darauf müssen wir uns konzentrieren!“ (Schluss)

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