ÖVP Wien-Parteitag 2: Juraczka: Gernot Blümel ist ein Perfektionist und hat eine Vision für unsere Stadt

Wien darf nicht weiter im Würgegriff einer völlig fehlgeleiteten linken Politik verharren - starke bürgerliche Akzente müssen gesetzt werden – Dafür lohnt es sich zu kämpfen

Wien (OTS) - Der vormalige ÖVP Wien-Landesparteiobmann und jetzige Klubobmann Manfred Juraczka verwies in seinem Bericht auf das Motto, das vor beinahe exakt 1500 Tagen, beim damaligen Landesparteitag im Februar 2012, ausgegeben wurde: Einheit, Erneuerung und Erfolg.

„Der Vergleich mit einer heillos zerstrittenen SPÖ Wien oder auch die endlose Streiterei Vassilakou-Ellensohn bei den Wiener Grünen macht sicher, dass bei uns trotz allem das Gemeinsame im Vordergrund steht“, so Juraczka, der seinen ausdrücklichen Dank für das Engagement der letzten Jahre an die Bezirke und an die Teilorganisationen richtete. 12 neue Bezirksparteiobleute haben in den letzten Jahren die Verantwortung für ihre Bezirkspartei übernommen. Neue Gesichter sind in den Nationalrat und Gemeinderat eingezogen. Eine tolle Staffelübergabe von Heinz Gerstbach an Silke Kobald in Hietzing, die genauso wie Veronika Mickel ein großartiges Ergebnis erreicht hat. "Und ich will besonders einen Bezirksvorsteher ansprechen, Markus Figl. Daran zeigt sich, dass es sich nicht auszahlt, wenn man sich nach dem Wind zum Zweck des eigenen Vorteils dreht, wie es manche Damen geglaubt haben", so Juraczka.

„Im Gegensatz zur Erneuerung ist der Erfolg wohl das größte Manko, wenn man vor allem den 11. Oktober 2015 betrachtet. Dabei hatten wir im Vorfeld durchaus auch tatsächliche Erfolge. 150.000 Unterschriften gegen die Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung in Wien, das Aufdecken der Skandale in dieser Stadt, wie zum Beispiel die Causa Media Quarter Marx oder die Causa Stadthallenbad. Der Kampf gegen die rot-grüne Gebührenlawine und für einen Belastungsstopp. Der Einsatz für das Otto-Wagner-Areal und den Hörndlwald. Der 12-Punkte Plan gemeinsam mit Wirtschaftskammerpräsident Ruck, um für die in Wien dringend notwendigen Jobs zu sorgen. Ein Infrastrukturpaket für die Stadt, insbesondere der Ausbau der U-Bahn. Alles Themenbereiche, die für diese Stadt eigentlich von großer Bedeutung wären“, so Juraczka und weiter: „2015 schaffte Rot-Grün, die vier Jahre nicht existent waren, mit Ampelpärchen und Song-Contest die Themenführerschaft, die Flüchtlingskrise stellte uns alle vor riesige Herausforderungen und sorgte für massive Ängste in der Bevölkerung und wir hatten ein medial inszeniertes Kopf an Kopf Rennen, das keines war.“

„Mir geht es keineswegs um Erklärungen oder gar Ausreden. Bei einer Wahl trägt der Spitzenkandidat die Verantwortung und ich habe am Wahlabend unmittelbar die politischen Konsequenzen gezogen, was eine Frage des politischen Anstands bedeutet. Auch das ist ein Punkt, der uns vom politischen Mitbewerb unterscheidet, wo Rücktritte zwar groß angekündigt, aber nie vollzogen werden“, so Juraczka, der einen großen Dank an alle Funktionäre und Mandatare, an alle Mitarbeiter im Rathaus und in der Landespartei, insbesondere dem damaligen Landesgeschäftsführer Alfred Hoch richtete. „Im Speziellen möchte ich drei Personen danken, die für mich prägend waren: Sebastian Kurz, der ein wichtiger Freund und Stütze ist. Ein toller Staatssekretär und noch sensationellerer Außenminister. Dem früheren Klubobmann Fritz Aichinger, der für mich in den letzten Jahren zu einem loyalen Freund geworden ist. Und natürlich meiner Ehefrau Ellen, die mich in meiner Zeit als Landesparteiobmann in einer unglaublichen Art und Weise unterstützt hat.“

“`Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne` heißt es in einem berühmten Gedicht von Hermann Hesse. Ich bin froh, dass es eine sehr rasche Entscheidung gab, wohin die Reise geht und vor allem, dass die Wahl auf Gernot Blümel gefallen ist. Denn er hat eine konkrete und fundierte Weltanschauung, ist eine Ideologe im positiven Sinne und er hat vor allem eine Vision für die Stadt. Er ist jung, dynamisch, unglaublich fleißig und vor allem ist er ein Perfektionist. Und er wird keine Ruhe geben, bis wir die Partei so optimiert haben, um Wahlerfolge einzufahren“, so Juraczka weiter und abschließend: „Er ist keine einfache Hack´n, keine g´mahte Wies´n, aber es ist ein unglaublich spannender und schöner Job. Du kannst es. Du packst es. Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren Misserfolg: es jedem recht machen zu wollen. Es ist unendlich wichtig, dass diese wunderbare Stadt nicht weiter im Würgegriff einer völlig fehlgeleiteten linken Politik verharrt, sondern wieder starke bürgerliche Akzente gesetzt werden. Dafür lohnt es sich mit aller Kraft zu kämpfen.“

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