- 02.04.2016, 11:09:36
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ÖVP Wien-Parteitag 2: Juraczka: Gernot Blümel ist ein Perfektionist und hat eine Vision für unsere Stadt
Wien darf nicht weiter im Würgegriff einer völlig fehlgeleiteten linken Politik verharren - starke bürgerliche Akzente müssen gesetzt werden – Dafür lohnt es sich zu kämpfen
Utl.: Wien darf nicht weiter im Würgegriff einer völlig
fehlgeleiteten linken Politik verharren - starke bürgerliche
Akzente müssen gesetzt werden – Dafür lohnt es sich zu
kämpfen =
Wien (OTS) - Der vormalige ÖVP Wien-Landesparteiobmann und jetzige
Klubobmann Manfred Juraczka verwies in seinem Bericht auf das Motto,
das vor beinahe exakt 1500 Tagen, beim damaligen Landesparteitag im
Februar 2012, ausgegeben wurde: Einheit, Erneuerung und Erfolg.
„Der Vergleich mit einer heillos zerstrittenen SPÖ Wien oder auch die
endlose Streiterei Vassilakou-Ellensohn bei den Wiener Grünen macht
sicher, dass bei uns trotz allem das Gemeinsame im Vordergrund
steht“, so Juraczka, der seinen ausdrücklichen Dank für das
Engagement der letzten Jahre an die Bezirke und an die
Teilorganisationen richtete. 12 neue Bezirksparteiobleute haben in
den letzten Jahren die Verantwortung für ihre Bezirkspartei
übernommen. Neue Gesichter sind in den Nationalrat und Gemeinderat
eingezogen. Eine tolle Staffelübergabe von Heinz Gerstbach an Silke
Kobald in Hietzing, die genauso wie Veronika Mickel ein großartiges
Ergebnis erreicht hat. "Und ich will besonders einen
Bezirksvorsteher ansprechen, Markus Figl. Daran zeigt sich, dass es
sich nicht auszahlt, wenn man sich nach dem Wind zum Zweck des
eigenen Vorteils dreht, wie es manche Damen geglaubt haben", so
Juraczka.
„Im Gegensatz zur Erneuerung ist der Erfolg wohl das größte Manko,
wenn man vor allem den 11. Oktober 2015 betrachtet. Dabei hatten wir
im Vorfeld durchaus auch tatsächliche Erfolge. 150.000 Unterschriften
gegen die Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung in Wien, das
Aufdecken der Skandale in dieser Stadt, wie zum Beispiel die Causa
Media Quarter Marx oder die Causa Stadthallenbad. Der Kampf gegen die
rot-grüne Gebührenlawine und für einen Belastungsstopp. Der Einsatz
für das Otto-Wagner-Areal und den Hörndlwald. Der 12-Punkte Plan
gemeinsam mit Wirtschaftskammerpräsident Ruck, um für die in Wien
dringend notwendigen Jobs zu sorgen. Ein Infrastrukturpaket für die
Stadt, insbesondere der Ausbau der U-Bahn. Alles Themenbereiche, die
für diese Stadt eigentlich von großer Bedeutung wären“, so Juraczka
und weiter: „2015 schaffte Rot-Grün, die vier Jahre nicht existent
waren, mit Ampelpärchen und Song-Contest die Themenführerschaft, die
Flüchtlingskrise stellte uns alle vor riesige Herausforderungen und
sorgte für massive Ängste in der Bevölkerung und wir hatten ein
medial inszeniertes Kopf an Kopf Rennen, das keines war.“
„Mir geht es keineswegs um Erklärungen oder gar Ausreden. Bei einer
Wahl trägt der Spitzenkandidat die Verantwortung und ich habe am
Wahlabend unmittelbar die politischen Konsequenzen gezogen, was eine
Frage des politischen Anstands bedeutet. Auch das ist ein Punkt, der
uns vom politischen Mitbewerb unterscheidet, wo Rücktritte zwar groß
angekündigt, aber nie vollzogen werden“, so Juraczka, der einen
großen Dank an alle Funktionäre und Mandatare, an alle Mitarbeiter im
Rathaus und in der Landespartei, insbesondere dem damaligen
Landesgeschäftsführer Alfred Hoch richtete. „Im Speziellen möchte ich
drei Personen danken, die für mich prägend waren: Sebastian Kurz, der
ein wichtiger Freund und Stütze ist. Ein toller Staatssekretär und
noch sensationellerer Außenminister. Dem früheren Klubobmann Fritz
Aichinger, der für mich in den letzten Jahren zu einem loyalen Freund
geworden ist. Und natürlich meiner Ehefrau Ellen, die mich in meiner
Zeit als Landesparteiobmann in einer unglaublichen Art und Weise
unterstützt hat.“
“`Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne` heißt es in einem berühmten
Gedicht von Hermann Hesse. Ich bin froh, dass es eine sehr rasche
Entscheidung gab, wohin die Reise geht und vor allem, dass die Wahl
auf Gernot Blümel gefallen ist. Denn er hat eine konkrete und
fundierte Weltanschauung, ist eine Ideologe im positiven Sinne und
er hat vor allem eine Vision für die Stadt. Er ist jung, dynamisch,
unglaublich fleißig und vor allem ist er ein Perfektionist. Und er
wird keine Ruhe geben, bis wir die Partei so optimiert haben, um
Wahlerfolge einzufahren“, so Juraczka weiter und abschließend: „Er
ist keine einfache Hack´n, keine g´mahte Wies´n, aber es ist ein
unglaublich spannender und schöner Job. Du kannst es. Du packst es.
Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, nur einen zum sicheren
Misserfolg: es jedem recht machen zu wollen. Es ist unendlich
wichtig, dass diese wunderbare Stadt nicht weiter im Würgegriff einer
völlig fehlgeleiteten linken Politik verharrt, sondern wieder starke
bürgerliche Akzente gesetzt werden. Dafür lohnt es sich mit aller
Kraft zu kämpfen.“
Fotos zur honorarfreien Verwendung finden Sie im Laufe des Tages
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